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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung
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und seinen Vollkommenheiten.

Von der Wahrhaftigkeit und Treue Gottes.

Mel. Wer nur den lieben Gott.

7.

31. Noch nie haft du dein Wort

gebrochen, nie deinen Bund, o Gott, verletzt. Du hältst getreu, was du versprochen, voll­führst, was du dir vorgesetzt. Wenn Erd und Himmei auch vergehn, bleibt ewig doch dein Wort bestehn.

2. Du bist kein Mensch, daß dich gereue, was uns dein Mund verhei­Ben hat. Nach deiner Macht, nach deiner Treue bringst du das alles stets zur That. Scheint die Erfül­lung gleich noch weit, so kommt sie doch zur rechten Zeit.

3. Und wie du das unfehlbar gibest, was deine Lieb uns zugedacht, so wird, wenn du Vergeltung übest, dein Drohwort auch gewiß vollbracht. Wer dich, o Gott, beharrlich haßt, fühlt deiner Strafe schwere Last.

Mel. Gott des Himmels und der.

32. M

5. Doch laß mich auch mit festem Glauben dem Worte deiner Gnade traun. Wer kann den Trost uns ie­mals rauben, den wir auf dein Ver­sprechen baun? du bist ein Fels, dein Bund steht fest. Wohl dem, der

sich auf dich verläßt!

23

eicht ihr Berge, fallt

ihr Hügel! Berg und Felsen stürzet

ein! Gottes Treu hat dieses Siegel:

sie soll fest und ewig sein. Laßt

den Weltkreis untergehn; Gottes

Gnade muß bestehn.

sprochen, seinen Bund mit mir ge 2. Gott hat mir ein Wort ver­brochen, bis er alles hat vollbracht. macht, der wird nimmermehr ges Er, die Wahrheit, trüget nicht, was er saget, das geschicht.

4. O drücke dies tief in mein Herze, daß es vor deinem Wort sich scheut. Gib, daß ich nie leichtsinnig scherze und getreu. mit deiner Strafgerechtigkeit. Nie

wenn gleich alles bricht und fällt. 3. Seine Gnade soll nicht weichen, fie ewig sich gestellt. Ist die Welt Sie soll ihren Zweck erreichen, den voll Heuchelei: Gott ist fromm, gut

werde das von mir gewagt, waschen, hat sie Krieg und Streit im 4. Will die Welt den Frieden bre­dein Befehl mir untersagt.

Sinn: Gott hält immer sein Ver­sprechen. Ihm vertraun ist stets Ge­winn; denn er bleibet immerdar, was er ist, und was er war.

5. Lasst sein Antlitz sich verstellen; ist ſein Herz doch treu gesinnt, und bezeugt in allen Fällen, ich sei sein reicht, wenn auch alle Hoffnung geliebtes Kind, dem er beide Hände weicht.

6. Wie stark sind unsers Glan bens Gründe! hier ist dein Wort, das niemals trügt. Und daß dies allen Beifall finde, hast du den Eid wenn sich schon die Welt empört. 6. Er will Friede mit mir halten, hinzugefügt. Wahrhaftger, was dein Ihre Liebe mag erkalten; ich bin Mund beschwört, ist völlig unsers seinem Herzen werth. Glaubens werth. Höll und Abgrund brüllt, bleibt doch er mir Sonn und Schild.

Und wenn

7. Laß, Seele, laß dich dies be­schämen! Otrane Gott, der treu es 7. Er, der Herr, ist mein Erbar meint. Such ihn zum Muster anzu- mer; so hat er sich selbst genennt; nehmen, und sei auch aller Lügen welch ein Trost! nun werd ich Ar­Feind. Beweise dich als Gottes mer nimmermehr von ihm getrennt. Kind, bei dem man Treu und Wahr- Sein Erbarmen läßt nicht ihn sich heit findt. mir jemals ganz entziehn.