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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung
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und seinen Vollkommenheiten.

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4. Nähm ich auch, schnell zu fliehn,| du flar, du prüfest Herz und Nieren, die Fittige vom Morgen; selbst an und nichts bleibt dir verborgen. dem fernsten Meer blieb ich dir nicht verborgen. Auch da umschlösse mich doch deine Allmachtshand; denn du bist überall, und dein ist jedes Land.

3. Was deiner Freunde Herz be gehrt, das weißt du, eh sie beten. Ihr Seufzen wird von dir gehört, eh sie noch vor dich treten. Was deiner Feinde Herz beschließt, ist auch dir unverborgen; dir, der du ihren Anschlag siehst, so heiter als den Mor­gen, den Wolken nicht verdunkeln.

5. Spräch ich zur Finsterniß: sei um mich, mich zu decken! so sucht ich doch umsonst vor dir mich zu ver­stecken. Denn auch die Finsterniß ist vor dir helles Licht; die Nacht glänzt wie der Tag vor deinem Angesicht.

6. Du warst schon über mir in meiner Mutter Leibe; du bildetest mein Herz, Gott, des ich bin und bleibe. Ich danke dir, daß du mich wunderbar gemacht, und meiner, eh ich war, schon väterlich gedacht.

7. Du kanntest mein Gebein, ch ich ans Licht gekommen, da ich im Dunkeln erst die Bildung angenom­men. Dein Auge sah mich schon, eh ich bereitet war, und meiner Tage Lauf war dir schon offenbar.

8. Was für Erkenntnisse! für köft­liche Gedanken! unzählbar sind sie mir, denn sie sind ohne Schranken. Mit Ehrfurcht will ich stets auf dich, mein Schöpfer, sehn, dir folgen, und dein Lob, so gut ich kann, erhöhn.

9. Erforsche mich, mein Gott, und prüfe, wie ichs meine; ob ich recht­schaffen bin, wie ichs von außen scheine. Sieh, ob mein Fuß vielleicht auf fal schem Wege geht, und leite mich den Weg, der mich zu dir erhöht.

4. Was nach Verfließung vieler Zeit noch fünftig wird geschehen, siehst du schon in Allwissenheit als gegen­wärtig stehen. Du machst es deinen Knechten fund, es weiter auszubrei ten, und läff'st durch ihren schwachen Mund die größten Heimlichkeiten der ganzen Welt entdecken.

5. Bleibt gleich vor Menschen manches noch in dieser Welt vers schwiegen, so wird vor ihrem Auge doch einst alles offen liegen. Herr, dein Gericht, dem nichts entflieht, wird alles offenbaren. Was noch so heimlich jetzt geschieht, wird alle Welt erfahren, und laut alsdann erzählen.

6. Laß mich, o höchste Majestät, dein helles Auge scheuen. Wo ist der, der dich hintergeht mit seinen Heuches leien? Laß mich auch in der Einsam feit dich gegenwärtig denken! Laß Wahrheit und Rechtschaffenheit bei allem Thun mich lenken, und stets mein Herz behüten.

Von der Weisheit Gottes. Mel. Wer nur den lieben Gott Schöpfer aller

7,

Mel. von Nr. 17

24. Uwiffender, vollkommner 25. D Dinge, der alles ganz

Geist! des Auge alles siehet, was Nacht und Abgrund in sich schleußt und unserm Blick ent­fliehet. Es kann vor deinem hellen Licht sich kein Geschöpf verstecken. Auch Finsterniß verbirgt es nicht; du weißt sie aufzudecken und Tag daraus zu machen.

genau versteht! nichts ist so groß, nichts so geringe, das nicht nach dei­ner Ordnung geht; du schreibest der Geschöpfe Chor Zweck, Maaß, Ge wicht und Regeln vor.

2. Selbst die Gedanken sind dir fund, die unsre Seele heget, eh fie noch der verschloßne Mund durch Worte dargeleget. Dir sind die Her­zen offenbar; du kannst ihr Dichten spüren. Rath der Seele siehst

2. Die wundervollen prächtgen Werke, die unserm Auge fern und nah, die stehn sowohl durch deine Stärke, als auch durch deine Weisheit da. Unendlich, Herr, ist dein Verstand; der ganze Weltbau machts bekannt.

3. Mit eben der allweisen Stärke, mit welcher du die Welt gemacht, regierst du alle deine Werke, die

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