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der Erde eine sanfte und süße Ruhe bis an den lieben jüngsten Tag, da du alsdann Leib und Seele wiederum vereinigen und zu der Herrlichkeit einführen wirst, damit der ganze Mensch, der hier gedienet hat, dort mit der himmlischen Freude erfüllt werden möge. Tröste auch die durch diesen Tod Betrübten, und sei und bleibe der Hinterlassenen Vater, Versorger, Pfleger, Helfer und Beistand. Verlaß sie nicht und thue nicht von ihnen die Hand ab, sondern laß sie deiner Güte, Gnade, Liebe und Hülfe reichlich genießen, bis du sie auch wirst dermaleinst fröhlich und selig sterben lassen. Ach, erhöre uns um deiner Barmherzigkeit willen. Amen. Joh. Friedrich Stard.
Worte der heiligen Schrift, welche dem Sterbenden zugerufen werden können.
Mein Odem ist schwach, und meine Tage sind abgefürzet, das Grab ist da. Hiob 17, 1.
Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterſtuhl Christi, auf daß ein jeglicher empfange, nachdem er gehandelt hat bei Leibes Leben, es sei gut oder böſe. 2. Ktor. 5, 10.
Td Selig sind, die seine Gebote halten, auf daß ihre Macht sei an dem Holze des Lebens und zu den Thoren eingehen in die Stadt. Offenb. 22, 14.
sonWohl dem, dem die Übertretungen vergeben sind, dem die Sünde bedecket ist. Wohl dem Menschen, dem der Herr die Missethat nicht zurechnet, in des Geist kein Falsch ist. Ps. 32, 1 u. 2.


