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Gebete
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2. Advent. I

Und schenkst mir großes Gut, Das sich nicht läßt verzehren, Wie ird'scher Reichtum thut.

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8. Auch dürft ihr nicht erschrecken Voreurer Sünden­schuld; Nein, Jesus will sie decken mit seiner Lieb und Huld. Er kommt, er kommt den Sündern Zu Trost und wah­rem Heil, Schafft, daß bei Gottes Kindern Verbleib ihr Erb und Teil.

9. Was fragt ihr nach dem

Schreien Der Feind und ihrer Tück? Der Herr wird sie zerstreuen In einem Augen­blick. Er kommt, er kommt, ein König, Dem alle Macht und List Der Feinde viel zu wenig Zum Widerstande iſt.

10. Er kommt zum Welt­gerichte, Zum Fluch dem, der ihm flucht; Mit Gnad und füßem Lichte Dem, der ihn liebt und sucht. Ach komm, ach komm, o Sonne, Und hol uns allzumal uns allzumal zum ew'gen Licht und Wonne In deinen Freudensaal.

Paul Gerhardt, 1606-1676.

5. Nichts, nichts hat dich getrieben zu mir vom Him­melszelt Als dein unendlich Lieben, Damit du alle Welt In ihren tausend Plagen Und großer Jammerlast, Die kein Mund kann aussagen, So fest umfangen hast.

6. Das schreib dir in die Herzen, Du herzbetrübtes Heer, Bei denen Gram und Schmerzen Sich häufen mehr und mehr. Seid unverzagt, ihr habet Die Hülfe vor der Thür; Der eure Herzen labet Und tröstet, steht allhier. 7.

euch nicht be­

mühen Noch sorgen Tag und 29. Komm, Heidenheiland,

Nacht, Wie ihr ihn wollet zie­hen Mit eures Armes Macht. Er kommt, er kommt mit Wil len, Ist voller Lieb und Lust, All Angst und Not zu stillen, Die ihm an euch bewußt.

Mel. Vom Himmel hoch, da komm ich her.

Lösegeld, Du Jakobsstern, du Licht der Welt! Laß abwärts flammen deinen Schein, Der du willst Mensch geboren sein.

2. Komm an von deinem Himmelsthron, Wir harren dein, o Gottessohn! Komm, o du zwiefach edler Held, Geh mutig durch dies Thal der Welt.

3. Du nahmest erdwärts deinen Lauf Und stiegest wieder himmelauf; Die Ab­fahrt war zum Todesthal, Die Rückfahrt war zum Sternensaal. tit. Ai