1.
Mel Gott des Himmels und der Erden.
10. Thut mir auf die Herzen grünt!
Sonntag. I
schöne Pforte, Führet mich in Zion ein! Ach, wie wird an diesem Orte Meine Seele fröhlich sein! Hier ist Gottes Angesicht, Hier ist lauter Trost und Licht!
2. Ich bin, Herr, zu dir gekommen,
Romme du nun auch zu mir; Wo du Woh
3. Laß in Furcht mich vor dich treten; Heil'ge du Leib, Seel und Geist, Daß mein Singen und mein Beten Ein gefällig Opfer heißt; Heilige mir Mund und Ohr, Zeuch das Herze ganz empor! 4. Mache mich zum guten Lande, Wenn dein Saatforn auf mich fällt; Gieb mir Licht in dem Verstande, Und was mir wird vorgestellt, Präge meinem Herzen ein, Laß es mir zur Frucht gedeihn!
5. Stärkin mir den schwa chen Glauben, Laß dein teu res Kleinod mir Nimmer aus dem Herzen rauben; Halte stets bein Wort mir für,
Daß es mir zum Leitstern dient Und zum Trost im
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6. Rede, Herr, so will ich hören, Und dein Wille wird erfüllt; Laß mir nichts die Andacht stören, Wenn der Brunn des Lebens quillt. Speise mich mitHimmelsbrot, Tröste mich in aller Not!
Benj. Schmold, 1672-1737.
Mel Gott des Himmels und der Erden.
nung hast genommen, Da
ist lauter Himmel hier. Zeuch 11. Halleluja! schöner
in meinem Herzen ein, Laß es deinen Tempel sein!
Morgen, Schöner als man keine Sorgen, Denn das ist denken mag! Heute fühl ich ein lieber Tag, Der durch seine Lieblichkeit Recht das Innerste erfreut.
Seelen, Sonntag, der voll 2. Süßer Ruhetag der Lichtes ist, Heller Tag der dunkeln Höhlen, Zeit, in der der Segen fließt, Stunde voller Seligkeit, Du vertreibst mir alles Leid.
3. Ach, wie schmeck ich Gottes Güte Recht als einen Morgentau, Die mich führt aus meiner Hütte Zu des Vaters grüner Au. Da hat wohl die Morgenstund Edlen Schatz und Gold im Mund.
4. Ruht nur, meine Weltgeschäfte, Heute hab ich sonst


