Geistliche Volkslieder.
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Der mir sich herzlich giebt. b Mit diesen Bundsgesellen Verlach ich Pein und Not, i Geh auf den Grund der Höllen Und breche durch den Tod.
5. Ich hab, ich habe Herzen, So treu, wie sichs gebührt, daull Die Heuchelei und Scherzen Nie wissentlich berührt! Ich bin auch ihnen wieder Von Grund der Seelen hold; Ich lieb euch mehr, ihr Brüder, Als alles Erdengold.
S. Dach, † 1659.
5.
Der Mond ist aufgegangen,
Die goldnen Sternlcin prangen Am Himmel hell und klar; onl Der Wald steht schwarz und schweiget,
Und aus den Wiesen steiget Der weiße Nebel wunderbar. 2. Wie ist die Welt so stille Und in der Dämmrung Hülle So traulich und so hold, Als eine stille Kammer, Wo ihr des Tages Jammer Verschlafen und vergessen sollt.
3. Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen Und ist doch rund und schön! So sind wohl manche Sachen, Die wir getrost verlachen, Weil unsre Augen sie nicht sehn.
4. Wir stolze Menschenkinder Sind eitel arme Sünder Und wissen gar nicht viel. Wir spinnen Luftgeſpinste Und suchen viele Künste
Und kommen weiter von dem Ziel.
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5. Gott, laß dein Heil uns schauen, Auf nichts Vergänglichs bauen, Nicht Eitelkeit uns freun! Laß uns einfältig werden Und vor dir hier auf Erden Wie Kinder fromm und fröhlich
fein.
6. Wollst endlich sonder Grämen Aus dieser Welt uns nehmen Durch einen sanften Tod: Und wenn du uns genommen, Laß uns in Himmel kommen, Du unser Herr und unser Gott!
7. So legt euch denn, ihr Brüder, In Gottes Namen nieder, Kalt ist der Abendhauch. Verschon uns, Gott, mit Strafen Und laß uns ruhig schlafen Und unsern kranken Nachbar auch. M. Claudius, † 1815.
6.
Die Himmel rühmen des Ewigen
Ehre; Ihr Schall pflanzt seinen Namen fort. Ihn rühmt der Erdkreis, ihn preiVernimm, o Mensch, ihr göttlich sen die Meere;
Wort!
2. Wer trägt der Himmel un zählbare Sterne? Wer führt die Sonn aus ihrem Zelt? Sie komn.t und leuchtet und lacht uns von ferne
Und läuft den Weg gleich als ein Held.
3. Vernimms und siehe die Wunder der Werke,
Die die Natur dir aufgeſtellt.


