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Evangelisches Gesangbuch : nach Zustimmung der Provinzialsynode vom Jahre 1884 zur Einführung in der Provinz Brandenburg / mit Genehmigung des Evangelischen Oberkirchenrates herausgegeben vom Königlichen Konsistorium
Entstehung
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Beten, Loben und Danken.

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Er bleibet ihre Zuversicht, Ihr Segen, Heil und Frieden. Mit Mutterhänden leitet er Die Seinen stetig hin und her; Gebt unserm Gott die Ehre!

6. Wenn Trost und Hülf erman­geln muß,

Die alle Welt erzeiget, So kommt, so hilft der Überfluß, Der Schöpfer selbst, und neiget Die Vateraugen denen zu, Die sonsten nirgends finden Ruh; Gebt unserm Gott die Ehre!

7. Ich will dich all mein Leben malang,

O Gott, von nun an ehren; Man soll, Gott, deinen Lobgesang An allen Orten hören. Mein ganzes Herz ermuntre sich, Mein Geist und Leib erfreue dich; Gebt unserm Gott die Ehre!

8. Jhr, die ihr Christi Namen nennt,

Gebt unserm Gott die Ehre! Jhr, die ihr Gottes Macht bekennt, Gebt unserm Gott die Ehre! Die falschen Gözen macht zu Spott; Der Herr ist Gott, der Herr ist Gott;

Gebt unserm Gott die Ehre!

9. So kommet vor sein Angesicht, Mit Jauchzen Dank zu bringen, Bezahlet die gelobte Pflicht Und laßt uns fröhlich singen: Gott hat es alles wohl bedacht Und alles, alles recht gemacht; Gebt unserm Gott die Ehre!

Joh. Jak. Schütz, 1690.

Denn ich seh in allen Dingen, Wie so gut ers mit mir mein. Ists doch nichts als lauter Lieben, Das sein treues Herze regt, Das ohn Ende hegt und trägt Die in seinem Dienst sich üben. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit.

2. Wie ein Adler sein Gefieder Über seine Jungen stredt, Also hat auch hin und wieder Mich des Höchsten Arm gedeckt, Alsobald im Mutterleibe, Da er mir mein Wesen gab Und das Leben, das ich hab Und noch diese Stunde treibe. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit.

3. Sein Sohn ist ihm nicht zu teuer,

Nein, er giebt ihn für mich bin, Daß er mich vom ewgen Feuer Durch sein teures Blut gewinn. O du unergründter Brunnen, Wie will doch mein schwacher Geist, Ob er sich gleich hoch befleißt, Deine Tief ergründen können? Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit.

Giebt er mir in seinem Wort, 4. Seinen Geist, den edlen Führer, Daß er werde mein Regierer Durch die Welt zur Himmelspfort; Daß er mir mein Herz erfülle Mit dem hellen Glaubenslicht, Das des Todes Reich zerbricht Und die Hölle selbst macht stille. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit.

17.

5. Meiner Seele Wohlergehen er recht

Sollt ich meinem Gott nicht singen, Will dem Leibe Not entſtehen,

Sollt ich ihm nicht dankbar sein? Nimmt ers gleichfalls wohl in acht.