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Du hast mir Gnad erzeiget, Nun wie vergelt ichs dir? Ach bleibe mir geneiget, So will ich für und für Den Kelch des Heils erheben Und preisen weit und breit Dich hier, mein Gott, im Leben Und dort in Ewigkeit.
Joh. Rist, † 1667.
Beten, Loben und Danken.
11.
Sir. 50, 24-26.
Nun
un danket alle Gott Mit Herzen, Mund und Händen, Der große Dinge thut An uns und allen Enden, Der uns von Mutterleib Und Kindesbeinen an Unzählig viel zu gut Und noch jebund gethan.
2. Der ewig reiche Gott Woll uns bei unserm Leben Ein immer fröhlich Herz Und edlen Frieden geben Und uns in seiner Gnad Erhalten fort und fort Und uns aus aller Not Erlösen hier und dort.
3. Lob, Ehr und Preis sei Gott, Dem Vater und dem Sohne, Und dem, der beiden gleich Im höchsten Himmelsthrone, Ihm, dem dreieingen Gott, Wie es anfänglich war Und ist und bleiben wird Jegund und immerdar.
M. Rintart, † 1649.
12.
Mel. Lobt Gott ihr Christen allzugleich.
Nun danket all und bringet Ehr,
Ihr Menschen in der Welt, Dem, dessen Lob der Engel Heer Im Himmel stets vermeldt.
2. Ermuntert euch und singt mit Schall
Gott, unserm höchsten Gut, Der seine Wunder überall Und große Dinge thut.
3. Der uns von Mutterleibe an Frisch und gesund erhält
Und, wo kein Mensch mehr helfen kann,
Sich selbst zum Helfer stellt.
4. Der, ob wir ihn gleich hoch betrübt,
Doch gnädig unser denkt, Die Straf' erläßt, die Schuld vergiebt
Und uns viel Gutes schenkt.
5. Er gebe uns ein fröhlich Herz, Erfrische Geist und Sinn Und werf all Angst, Furcht, Sorg und Schmerz
Ins Meeres Tiefe hin.
6. Er lasse seinen Frieden ruhn Auf unserm Volk und Land; Er gebe Glück zu unserm Thun Und Heil in allem Stand.
7. Er lasse seine Lieb und Güt Um, bei und mit uns gehn, Was aber ängstet und bemüht, Gar ferne von uns stehn.
8. So lange dieses Leben währt, Sei er stets unser Heil;
Und wenn wir scheiden von der Erd, Verbleib er unser Teil.


