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Evangelisches Gesangbuch : nach Zustimmung der Provinzialsynode vom Jahre 1884 zur Einführung in der Provinz Brandenburg / mit Genehmigung des Evangelischen Oberkirchenrates herausgegeben vom Königlichen Konsistorium
Entstehung
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Beten, Loben und Danken.

Beide Chöre.

Heilig ist unser Gott, der Herre Zebaoth!

Der erste Chor. Dein göttlich macht und Herrlich­feit

Der heiligen zwölf Boten Zahl Die teuren Märtrer allzumal

Die ganze werte Christenheit Dich, Gott Vater, im höchstenThron, Den heiligen Geist und Tröster wert Du König der Ehren, Jesu Christ, Der Jungfrau Leib nicht hast ver­schmäht, Du hast dem Tod zerstört sein Macht

Du sigt zur Rechten Gottes gleich Ein Richter du zukünftig bist Nun hilf uns, Herr, den Dienern dein,

Laß uns im Himmel haben Teil Hilf deinem Volk, Herr Jesu Christ, Wart und pfleg ihr zu aller Zeit Täglich, Herr Gott, wir loben dich Behüt uns heut, o treuer Gott, Sei uns gnädig, o Herre Gott, Zeig uns deine Barmherzigkeit, Auf dich hoffen wir, lieber Herr,

6.

Mel. Nun komm der Heiden Heiland. Pf. 148.

Himmel, Erde, Luft und Meer

Zeugen von des Schöpfers Ehr; Meine Seele, sing auch du, Bringe auch dein Lob herzu!

Der andere Chor.

2. Seht das große Sonnenlicht, Wie es durch die Wolken bricht; Mondesglanz und Sternenpracht Loben Gott in stiller Nacht.

Geht über Himml und Erden weit. Und die lieben Propheten all, Loben dich, Herr, mit großem Schall.

Rühmt dich auf Erden allezeit. Deinen rechten und eingen Sohn, Mit rechtem Dienst sie lobt und ehrt. Gott Vaters ewger Sohn du bist; Zu erlösen das menschlich Ge­schlecht.

Und all Christen zum Himmel bracht.

Mit den Heiligen in ewgem Heil. Und segne, das dein Erbteil ist; Und heb sie hoch in Ewigkeit. und ehrn dein Namen stetiglich. Vor aller Sünd und Missethat. Sei uns gnädig in aller Not. Wie unser Hoffen zu dir steht. In Schanden laß uns nimmermehr Amen.

Altkirchlich. Deutsch von Dr. Martin Luther, 1546.

Mit aller Ehr ins Vaters Reich. Alles, was tot und lebend ist. Die mit deinm teurn Blut erlöset sein.

3. Sehet, wie den Erdenball Gott geziert hat überall; Wälder, Felder, Baum und Tier Zeigen Gottes Finger hier.

4. Seht, wie durch die Lüfte hin Frisch und froh die Vögel ziehn; Feuerflammen, Sturm und Wind Seines Willens Diener sind.

5. Seht der Wasserwellen Lauf, Wie sie steigen ab und auf; Von der Quelle bis zum Meer Rauschen sie des Schöpfers Chr.