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empfunden habe, so sehe ich jetzt mein Unrecht ein, und will in Zukunft nicht nur mit Allem zufrieden sein, was du, gütiger Herr, über mich verfügest, sondern will auch als Buße für meine Sünden alles Kreuz und alle Trübsale, die mir zu Theil werden, geduldig annehmen und dir als ein wohlgefälliges Opfer aufopfern, und sie zugleich als ein Mittel ansehen, mir Verdienste für meine Seele. zu sammeln. Befestige darum, o Gott, das Band, das du geknüpft hast; erneuere über uns deinen Segen, wie wir uns deinem Geiste nach erneuern; stärke uns durch deine Guade; erhalte uns ineinem beständigen Frieden, und laß uns diejenigen deiner Diener und Dienerinnen nachahmen, die im Ehestande heilig geworden sind, um so auf Erden ihrem Beispiele nachzufolgen, und dereinst im Himmel an ihrer Glorie Antheil zu nehmen. Amen, med
Geistliche Uebungen.
Es ist nicht so leicht, mitten in der Welt heilig zu leben. Es gibt so viele und so große Gefahren, dencu man ausgeseßt ist, so viele Feinde, die man bekämpfen muß, daß die festesten Vorsäße schwach werden, der größte Eifer zu erlöschen anfängt; und die stärkste Tugend zulegt untergeht. Darum hat der heilige Ignatius cuch den Weltleuten anempfohlen, sich, wenn möglich, alljährlich einige Tage von ihren Geschäften und aus dem Umgange mit Menschen zurückzuziehen, uns fich


