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durch dieses Sakrament mir nicht nur ein heilsames Mittel gegen die Herrschaft meiner Sinnlichfeit und meiner Leidenschaften gegeben, sondern auch sonst noch so viele andere Gnaden verliehen hast, um mich zu heiligen, und mir die ewige Glorie des Himmels zu verdienen. Ich bete die wohlthätige Anordnung deiner Fürsehung an, und bringe dir in tiefster Demuth meinen Dank dar.
Möchte ich doch auch, o mein Gott, der du so Vieles gethan hast, um mich vor ewigem Verderben zu bewahren, deinen Wohlthaten stets entsprochen, und mit deinen Gnaden immer mitgewirkt haben!... Wie sehr muß ich mich aber schämen. Welchen Begriff hatte ich bisher von meinem Stande, und welche Achtung vor demselben? Habe ich mich wirklich zu überzeugen gesucht, daß derselbe ein Stand der Heiligkeit ist, und daß ich in demselben heilig leben und die Seligkeit erwerben soll?... Habe ich stets den rechten Gebrauch von meinem Stande gemacht? Habe ich alle Pflichten treu erfüllt?... Habe ich mit Geduld das Kreuz und die Leiden ertragen, die mir widerfahren sind? Habe ich alle Pflichten gegen meinen Ehegatten gewissenhaft erfüllt?... Habe ich meine Kinder in der christlichen Frömmigkeit erzogen?... War mein ganzes eheliches Leben von Gottesfurcht geleitet?...


