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Biographisches Verzeichniß
Schenk, Heinrich Theobald, Pfarrer in Gießen, wo er 1727 starb. Nr. 394.
Schenkendorf, Ferdinand Gottfried Max von, geb. d. 11. December 1784 zu Tilfit. Nach den Freiheitskriegen, welchen er, obgleich eben erst verheirathet und durch eine Lähmung des rechten Armes verhindert, Waffen zu tragen, beiwohnte, wurde er Rath bei der Regierung zu Coblenz, endete aber schon im S. 1817 an seinem Geburtstage sein jugendliches Leben. Nr. 34.
Schirmer, M. Michael, geb. 1606 zu Leipzig, war zuerst Rektor in Freiberg, dann Pastor zu Striegnitz an der Muld:, 1636 Subrektor, 1643 Conrektor am grauen Kloster in Berlin, und starb, nachdem er mehrere Jahre gemüthskrank gewesen war, d. 4. Mai 1673. Nr. 17. 88.
Schlegel, D. Johann Adolph, geb. d. 18. September 1721 zu Meißen, studirte seit 1741 auf der Universität zu Leipzig, wo er zu dem Dichterkreise von Gellert, Klopstock, Cramer u. A. gehörte, starb d. 16. September 1793 zu Hannover als Hauptpastor an der Neustädter Hof- und Stadtkirche, Consistorialrath und Generalsuperintendent des Fürstenthums Calenberg. Er hat 137 Lieder gedichtet, worunter jedoch ein großer Theil Umarbeitungen älterer Originale. Nr. 47.
Schlicht, Levin Johann, geb. d. 23. October 1681 zu Calbe a. d. Mulde; gest. d. 7. Januar 1723 als Prediger an der Georgenkirche in Berlin. Nr. 300.
Schlosser, Ludwig Heinrich, geb. d. 7. September 1663 zu Darmstadt, zuerst Conrektor in seiner Vaterstadt, kam von da 1697 nach Frankfurt a. M., wo er Lehrer am Gymnasium, Prediger an verschiedenen Kirchen, zuletzt zu St. Katharinen war und d. 8. August 1723 starb. Nr. 316.
Schmidt, Johann Eusebius, geb. 1669 zu Hohenfelden bei Erfurt, gest. 1745; Schüler und Freund A. H. Frankes. Man kennt 42 Lieder von ihm. Nr. 125.
Schmold, Benjamin, geb. d. 21. December 1672 zu Brauchitschdorf im schlesischen Fürstenthum Liegnitz, wo sein Vater Prediger war, starb d. 12. Februar 1737 zu Schweidnitz als Pastor Primarius und Schulinspektor. Einer der fruchtbarsten


