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Evangelisches Brevier in Lied und Gebet / hrsg. von Franz Schwabe
Entstehung
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der Liederdichter.

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Schalling, Martin, geb. d. 21. April 1532 wahrscheinlich zu Straßburg; gest. d. 29. December 1608 zu Nürnberg als Prediger zu St. Marien. Nr. 198.

Scheffler, Dr. Johann, bekannter unter dem angenom­menen von einem spanischen Mystiker Joh. ab Anges entlehnten Namen Johannes Angelns Silesius, geb. 1624 zu Breslau, widmete sich der Arzneiwissenschaft, würde später Leibarzt des Her­zogs Sylvius Nimrod von Würtenberg- Dels, erhielt auch von dem Kaiser Ferdinand III. den Titel eines kaiserl. Hofmedikus, und trat im 3. 1653 zur katholischen Kirche über. Nachdem er später die Priesterweihe erhalten, ward er Bischöflich Breslau­ischer Rath und zog sich endlich in das Jesuitenkloster St. Mat­thias zu Breslau zurück, wo er d. 9 Juli 1677 starb. Seine geistlichen Lieder soll er größtentheils noch als Protestant gedichtet baben. Nr. 185. 204. 205. 275.

Scheidt, Dr. Christian Ludwig, geb. 1709, war Hofrath und Bibliothekar zu Hannover und starb 1761. Es wird ihm das hier mitgetheilte Lied zugeschrieben. Nr. 181.

Schein, Johann Hermann, einer der berühmtesten Ton­feßzer seiner Zeit, geb. d. 20. Januar 1586 zu Grünhayn im Meißnischen, als dreizehnjähriger Knabe Diskantist an der Hof­kapelle zu Dresden, dann Alumnus in Schulpforta, studirte Theologie und Philologie in Leipzig, ward später Kapellmeister in Weimar und starb 1630 als Cantor und Musikdirektor an der Thomaskirche in Leipzig. Um den Kirchengesang bat er sich durch sein bekanntes ,, Cantonial oder Gesangbuch Augsburg. Confession" verdient gemacht. Das hier mitgetheilte Lied ist ein Onomasti­fum und 1628 auf die Beerdigung und den Namen einer Frau Margarita Werner gedichtet. Die erste und dritte Zeile der vier ersten Strophen giebt den Vornamen an, während der Anfang des letzten Verses den ersten Buchstaben des Geschlechts­Nr. 348. namens enthält, also: MA. R. G. A. R. I. T. A. W.

Schent, M. Hartmann, geb. d. 7. April 1634 zu Rubla be: Eisenach, bezog 1656, um Theologie zu studiren, die Uni­versität Helmstädt, von wo ihn im folgenden Jahre die Pest nach Jena vertrieb, ward 1662 Pfarrer zu Bibra im Hennebergischen und 1669 Diakonus zu Ostheim, wo er d. 2. Mai 1681 starb. Nr. 10.