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Evangelische Kirchenlieder nach alter Lesart und Singweise : mit Responsorien für den Altardienst, Wechselgesängen, ausgewählten geistlichen Volksliedern und Psalmen und einem Beicht- und Communionbüchlein
Entstehung
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3. heiliger Geist, o heiliger Gott, mehr unsern Glauben immerfort: an Christum niemand glauben kann, es sei denn durch dein Hülf gethan. Oheiliger Geist! o heiliger Gott!

4. O heiliger Geist, o heiliger Gott, erleucht uns durch dein göttlich Wort, lehr uns den Vater kennen schon, dazu auch seinen lieben Sohn. O heiliger Geist! o heiliger Gott!

Weise: Jesu, meine Freude.

6 b C J

61.

Pfingstlieder.

1.

5. O heiliger Geist, o heiliger Gott, du zeigst die Thür zur Himmelspfort: laß uns hier kämpfen ritterlich und zu dir dringen seliglich. Oheiliger Geist! o heiliger Gott!

( Schmückt das Fest mit Mai- en*, Denn der Geist der Gna- den

2. Tröster der Betrübten, Siegel der Geliebten, Geist voll Rath und That, Starker Gottesfinger, Friedensüberbringer, Licht auf unserm Pfad,

Gib uns Kraft und Lebenssaft, laß uns deine theuren Gaben nach Vergnügen laben.

3. Laß die Zungen brennen, wenn wir Jesum nennen, führ den Geist empor; Gib uns Kraft zu beten und vor Gott zu treten, sprich du selbst uns vor:

6. O heiliger Geist, o heiliger Gott, verlaß uns nicht in Noth und Tod; wir sagen dir Lob, Ehr und Dank allzeit und unser Lebenlang.

Gib uns Muth, du höchstes Gut, tröst uns kräftiglich von oben bei der Feinde Toben.

heiliger Geist! o heiliger Gott! Abrah. Hinkelmann. † 1695.

Crüger. 1656.

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las- set Blu- men streu- en, hat sich ein- ge- la= den:

zün- det Opfer

an;

ma- chet ihm die Bahn, Nehmt ihn ein, so wird sein Schein

-k­

euch mit Licht und Heil er= fül- len

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und den Kummer stil- len. * ₁. 118, 27.

4. Helles Licht, erleuchte, flarer Brunn, befeuchte unser Herz und Sinn; Gnadenöl, erquicke, o Magnet, entzücke uns zum Himmel hin: Baue dir den Tempel hier, daß dein Herd und Feuer brennet, wo man Gott bekennet.

5. Goldner Himmelsregen, schütte deinen Segen auf das Kirchenfeld; Lasse Ströme fließen, die das Land begießen, wo dein Wort hinfällt,

Und verleih, daß es gedeih, Hundertfältig Früchte bringe, und ihm stets gelinge.