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Thatsachen, deren Möglichkeit, wie der hl. Auguftinus( de cura pro mortuis 10) schon sagt, nur von der Unverschämtheit( impudenter) in 3weifel gezogen werden kann.
Dafür steht das Ansehen der katholischen Kirche. Ihr inneres, starkes, von Gottes Geist selbst gepflegtes übernatürliches Leben muß sich gewiß auch in übernatürlichen Wirkungen nach außen entfalten. Darum sind solche Offenbarungen, Visionen und Wunder in der wahren Religion und Kirche Jesu Christi etwas ganz Selbstverständliches und werden anderswo nirgends gefunden.
Sie beanspruchen zwar im einzelnen Fall, sofern sie nicht durch den apostolischen Stuhl bekräftigte Thatsachen sind, nur menschliches Ansehen. Es wird hiemit auch ausdrücklich erklärt, daß für die Erzählungen in dieser Schrift nur diese menschliche Glaubwürdigkeit beansprucht wird, soweit die Kirche sich nicht ausgesprochen hat. Allein sie sind doch in Verbindung mit den übrigen wunderbaren Erscheinungen in unserer hl. Kirche, eben weil man sie sonst nirgends findet, für aufrichtige Seelen in und außer der Kirche tiefliegende Beweisgründe für die Thatsache der göttlichen Offenbarung im Christentum der heiligen fatholischen Kirche. ,, Das christliche Gnadenleben ist ein lebendiger Reim. Es entstammt einer höhern Welt und richtet sich aufwärts, woher es stammt. Je mehr dieses Gnadenleben wächst


