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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen
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Irr

Episteln

aber seyds, die ihr beharret habt bei mir in meinen An⸗

fechtungen. Und ich will euch das Reich bescheiden, wie

mirs mein Vater beschieden hat, daß ihr essen und

trinken sollt über meinem Tisch in meinem Reich, und

sitzen auf Stühlen, und richten die zwölf Geschlechter Ifrael.

Am Tage St. Matthaͤi.

Epistel, 1 Kor. 12, v. 411 4

Es sind mancherlei Gaben, aber es ist Ein Geist. Und es sind mancherlei Aemter, aber es ist Ein Herr. Und es sind mancherlei Kräfte, aber es ist Ein Gott, der da wirket alles in allem. In einem jeglichen erzei⸗ gen sich die Gaben des Geistes zum gemeinen Nutzen. Einem wird gegeben, durch den Geist zu reden von der Weisheit; dem andern wird gegeben, zu reden von der Erkenntniß, nach demselbigen Geist. Einem andern der Glaube in demselbigen Geist; einem andern die Gabe gesund zu machen, in demselbigen Geist; einem andern Wunder zu thun, einem andern Weissagung, einem an⸗ dern Geister zu unterscheiden, einem andern mancherlei

Sprachen, einem andern die Sprachen auszulegen. Dies 1 aber alles wirket derselbige einige Geist, und theilet einem jeglichen Seines zu, nachdem er will.

Evangeliuu, Matth. g, v. 9⸗15.

U. da Jesus von dannen ging, sah er einen Menschen am Zoll sitzen, der hieß Matthäus, und sprach zu ihm; Folge mir. Und er stand auf und folgte ihm. And es begab sich, da er zu Tische safß im Hause, siehe, da kamen viele Zöllner und Sünder, und saßen zu Tische mit Jesu und seinen Jüngern. Da das die Pharisäer sa⸗ ben, sprachen sie zu seinen Jüngern: Warum isset euer RVeister mit den Zöllnern und Sündern? Da das Nebes wrete, sprach er zu ihnen: Die Starken bedürfen de rztes nicht, sondern die Kranken. Gehet aber hin, und Fuet, was das sey: Ich habe Wohlgefallen an bers * her: