Ebangelien wen sie fanden e und Gute. Und die Tische wurden alle voll. Da ging der König hinein, die Gäste zu bese⸗ hen, und sah allda einen Menschen, der hatte kein hoch zeitliches Kl; und sprach zu ihm: Freund, wie bist und hast doch kein hochzeitliches Kleid
du herein gekommen an? Er aber verstummete. Da sprach der König zu
dan
seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße, und werfet ihn in die äußerste Finsterniß hinaus; da wird
seyn Heulen und Zähnklappen. Denn viele sind berusen,
aber wenige sind auserwählet.
Am XXI. Sonntage nach Trinitatis.
Epistel, Ephes. 6, v. 1017. Duletzt, meine Brüder, seyd stark in dem Herrn, und ) in der Macht seiner Stärke. Ziehet an den Har— nisch Gottes, daß ihr bestehen könnet gegen die listigen Anläufe des Teufels. Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Fürsten und Gewaltit gen, nemlich mit den Herren der Welt, die in der Fin⸗
sterniß dieser Welt herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel. Um deswillen so ergreifet den Harnisch Gottes, auf daß ihr an dem bösen Nage Wider⸗
stand thun, und alles wohl auskichten und das Feld be⸗ halten möget. So stehet nun, umgürtet eure Lenden mit Wahrheit, und angezogen mit dem Krebs der Ge⸗ rechtigkeit, und an Beinen gestiefelt, als fertig zu trei— ben das Evangelium des Friedens, damit ihr bereitet seyd. Vor allen Dingen aber ergreifet den Schild des Glaubens, mit welchem ihr auslöschen könnet alle feuri⸗ ge Pfeile des Bösewichts. Und nehmet den Helm des Heils, und das Schwerdt des Geistes, welches isi das Wort Gottes. Evangelium, Joh. 4/ v. 47 54.
U es war ein Königischer, deß Sohn lag krank zu
Kapernaum. Dieser hörete, daß Jesus kam aus Indäalin Galiläam, und ging hin zu ihm, und bat ihn, daß er hinab käme, und hülfe seinem Sohne; denn er war todtkrank. Und Jesus sprach 1 ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder sehet, so glaubet ihr nicht. Der Kö⸗
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