68² Gebete und Andachten.
der Ociuer und dem Ausgange meiner Krankheit nicht
vorschreiben. Waͤhle du fuͤr mich, du waͤhlest das Beste! Du kennest meine Verbindungen in der Welt, und weißt, ob ich dir nach denselben zur Erreichung
deiner guten Absichten noch nuͤtzen werde; du weißt,
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was mir, um mich zu einer frohen Ewigkeit tuͤchtig zu maaghen, noch fehlet. Danach waͤhle fuür mich be— ben oder Tod. Nur flehe ich, großer Erbartner! laß die Krankheit meines Leibes zur Genesung meiner Seele gereichen! Ich bin ein sundiger Meusch, mit unzaͤhligen Maͤngeln und suͤndigen Gebrechen behaftet,
die ich reuend erkenne; sey mir daher um IJ su willen
gnaͤdig, und schenke mir um seines martervollen To⸗ des willen Vergebung aller meiner Suͤuden, wodurch ich wussentlich oder unwissentlich deinen Geboten zu—
Gebet bey Sterbenden.
Water und Herr unsers lebens! Du trufst, so wer⸗
den Menschen geschaffen; du winkst, so fallen sie dahin
und werden zu Staub. Wie gar nichtig ist doch das
menschliche Leben! und wie schrecklich waͤre uns diese „Nichtigkeit, wenn du uns nach deiner großen Borm⸗ ö herzig—
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