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Gesangbuch für die Berggemeinde der Herrschaft Itter
Entstehung
Seite
13
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7. Und haͤufen sich Muͤh' und Beschwerden, ist, was ich wuͤnsche, nicht gleich da; so laß mich doch nie müde werden: du, mein Vergelter, bist mir nah; du . dem Treu'n des Tages kast, und giebst dem Muͤ

den seine Rast.

8. Doch hast du Lohn und Rast gegeben, und was mir nuͤtzt und heilsam ist; so laß mich dankbar dich er heben, der du des Segens Urquell bist. Mich dankbar deiner Guͤte freun, wird deinen Segen mir erneu'n!

9. Bald geht die Pruͤfungsschicht zu Ende: dann naht der große Ruhetag, wo ich mit Preis und Dank vollende, was schwer auf meiner Seele lag. Gelobt sey Gott für Cod und Grab! sie trocknen Schweitz und Thraͤnen ab.

10. Gelo obt sey Gott! In deinem Namen betret' ich nun die steile, Fahrt. Ich bin, sprich du dein segnend Amen! von dir gesegnet und bewahrt. Hilf wehl vollenden mir den kauf, und nimm mich dann zu dir! Gluck auf!

12. Mel. Ich singe dir mit Herz und Mund ec.

it dir, Almaͤch ger, fahr ich an, und voll Ver traun auf dich! Nicht schreckend ist die dunkle Bahn, doch ehrenvoll, für mich.

2. Ein jeder Schritt auf steiler Fahrt erinnert an den Tod. Ich wandle sie, von dir bewahrt, getrost und froh, mein Gott!

3. Dein Wille war, daß meine Hand, oft Schmerz⸗ und Wundenvoll, und Baz he an des Grabes Rand mein Brod mir.7 soll;

4. So folg' ich denn, und füuͤrchte nicht Gefahr und was mir droht: Du, Herr, bist meine Zuver⸗ sicht! Ich thue dein Gebot.

5. Der Welt zum Nutzen opfre ich mein Leben, meinen Schweiß; deß troͤstet mancher Arme sich, und segnet meinen Fleiß.

6. Komm ich zur Grube froh heraus, dann dank⸗ ich dir, daß du n ich zu den Meinen bringst ins Haus, und giebst uns Brod und Ruh.