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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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60 Sebet in theurer Zeit und Hungersnoth.

Getraide wohl gerathen und baue selbst das Land. Traͤnke seine Furchen und segne sein Gepfluͤgtes, ma⸗ che es weich mit Regen und segne sein Gewaͤchs. Kroͤne das Jahr mit dei⸗ nem Gute, laß deine Fuß⸗ stapfen triefen vom Fett. Mache froͤhlich alles, was da lebet, beide des Mor⸗ ens und Abends. Denn u, HErr, unser GOtt, bist groß und von großer Kraft, und ist unbegreiflich, wie du regierest. Du kannst den Himmel mit Wolken bedecken, du giebst Regen auf Erden. Du laͤssest Gras wachsen auf den Bergen. Du giebst dem Vieh sein Futter, den jungen Raben/ die dich anrufen. HErr, du hilfest beiden, Menschen und Vieh. Du laͤssest Brunnen quellen in den Gründen, daß die Wasser zwischen den Bergen hin⸗ fließen, daß alle Thiere auf dem Felde trinken und das Wild seinen Durst loͤsche. An denselben sitzen die Voͤgel des Himmels und singen unter den Zweigen. Du feuchtest die Berge von oben her, du machest das Land voll Fruͤchte, die du schaffest. Du laͤssest Gras wachsen fuͤr das Vieh, und Saat zu Nutz den Men⸗ schen, daß du Brod aus der Erde bringest und daß der Wein erfreue des Men⸗ schen Herz, und seine Ge⸗ stalt schün werde vom Oel, und das Brod des Men⸗ schen Herz flaͤrke. HErr,

wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weislich geordnet, und die Erde ist voll dei⸗ ner Guͤte Ach HErr, thue auf die Fenster des Him⸗ mels und schuͤtte herab Se⸗ gen die Fuͤlle. Ach HErr IEsu, du speisetest ja in der Wuͤste etliche tausend Mann mit wenig Broden und ließest die uͤbrigen Brok⸗ ken aufheben: ach HErr, theile nun die uͤbrigen

Broͤcklein aus unter die

Hungrigen, deine Hand ist ja nicht verkuͤrzet. Es wartet alles auf dich, daß du ihnen Speise gebest zu seiner Zeit. Wenn du ih⸗ nen giebest, so sammeln sie; wenn du deine Hand auf⸗ thust, so werden sie mit Glite gesaͤttiget. Verbir⸗ gest du dein Antlitz, so er⸗ schrecken sie. Du nimmst weg ihren Odem, so ver⸗ gehen sie und werden zu Staub. Du laͤssest aus deinen Odem, so werden sie geschaffen, und verneu⸗ erst die Gestalt der Erde. Darum, o HErr, staͤrke und speise uns mit deiner lebendigen Kraft, als mit dem rechten Himmelsbrod. Denn der Mensch lebet nicht vom Brod allein, sondern von einem jegli⸗ chen Wort, das aus dei⸗ nem Munde gehet. Nimm deine Kraft und Segen nicht hinweg vom Brod, sondern segne unsere Speise und saͤttige unsern Leib mit wenigem, wie Elisa hun⸗ dert Mann speisete mit

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