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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
Entstehung
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Um den heil. Geist und die Heiligung. 47

daß ich am Ende meines Sohnes, da er spricht: Lebens mit freudigem Ge⸗Weil ihr, die ihr bose seid, wissen sagen kann: Ich euren Kindern koͤnnet gute habe einen guten Kampf Gaben geben, wie vielmehr

Tauf voslet ich habe den

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mir beigelegt die Krone der Gerechtigkeit. Und zu dem Ende ruͤste mich aus mit Kraft aus der Hoͤhe, daß ich hier ritterlich streite und siege, damit ich dort in der triumphirenden Kir⸗ che mit allen Engeln und Auserwaͤhlten singen moͤ⸗ ge: Lob und Preis und Dank und Weisheit und Staͤrke sei unserm GOtt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Um den heiligen Seist und seine Gaben, und um die Beiligung. A* heiliger, himmlischer, lieber Vater, ich klage und bekenne dir, daß ich von Natur ungeistlich, un⸗ heilig, ungoͤttlich bin, und mich mehr mein Fleisch und Blut und des boͤsen Geistes Betrieb habe fuͤh⸗ ren lassen, denn deinen hei⸗ ligen Geist. Ach vergieb mir diese Suͤnde und er⸗ barme dich mein. Wende von mir die Strafe, die du draͤuest allen denen, so deinem heiligen Geiste wi⸗ derstreben: denn die den Geist Christi nicht haben, die sind nicht sein. Und die sind GOttes Kinder, die der Geist GOttes trei⸗ bet. Darum gieb mir dei⸗ nen Hnung Geist nach der Verheißung deines lieben

wird mein himmlischer Va⸗ ter den heiligen Geist ge⸗ ben allen, die ihn darum bitten. Laß denselben det⸗ nen werthen heiligen Geist meinen Leib, Geist und Seele heiligen zum Gebet, und den Tempel meines Herzens reinigen von aller Unsauberkeit, und darin an⸗ Reben das Feuer der goͤtt⸗ ichen Liebe und bruͤnsti⸗ en Andacht, das Licht einer goͤttlichen Erkennt⸗ niß, das Boͤse zu meiden, die Gnade des Verstandes, meines Berufs treulich zu warten, die himmlische goͤttliche Weisheit, das hoͤchste Gut zu lieben, die Heiligkeit der Furcht GOt⸗ tes, dir wohl zu gefallen, die Herzhaftigkeit der Kraft GOttes, mein Kreuz ge⸗ duldig zu tragen, die Ta⸗ pferkeit der goͤttlichen Staͤr⸗ ke, zu uͤberwinden den Teu⸗ fel, die Welt und alle Men⸗ schenfurcht. Gieb mir den Geist der Wahrheit, der mich lehre, den Geist des Trostes, der mich erauicke, den Geist der Freudigkeit, der mich erfreue, den Geist der Wiedergeburt, der mich erneure, das Siegel GOt⸗ tes, durch welches ich be⸗ kraͤftiget werde im Glau⸗ ben, das Pfand des ewi⸗ gen Erbes, welches meine Hoffnung staͤrke. Schreibe durch deinen gottlichen

Finger dein Gesetz in die 41** Ta⸗