36
Seufzerlein beim Beichten.
Wohlgefallen entstehet, so gar nicht frei, daß ich viel⸗ mehr zu sagen habe: In mir, das ist, in meinem
leische, wohnet nichts
utes, und zu klagen: Ich elender Mensch, wer wird mich erloͤsen von dem Leibe dieses Todes! Denn wie viel suͤndliche Neigun⸗ gen und Bewegungen finde ich in meinem Herzen. Wie oft wird aus einem bloßen Gedanken eine boͤse Be⸗ gierde, und aus einer boͤ⸗ sen Begierde eine suͤndliche Ergoͤtzung. Wie oft setzet mir die böͤse Lust so zu, daß zwischen mir und dem geist⸗ lichen Tode nichts mehr uͤbrig ist, als die Einwil⸗ ligung und Vollbringung. Daß aber diese nicht er⸗ folget, solches habe ich dei⸗ ner Gnade einzig und al⸗ lein zu danken. Wie viel⸗ mals suͤndige ich, daß ichs nicht weiß, wie viel⸗ mals geschiehts aus Schwachheit mit Gedan—⸗ ken, Worten und Werken. Darum bitte ich herzlich, vergieb mir, lieber Vater im Himmel, alle meine Suͤnden, um deiner Guͤte willen. Vergieb mir, was ich ohne Vorsatz, aus Un⸗ bedacht oder Uebereilung Suͤndliches geredet oder gethan, um deiner Barm⸗ herzigkeit willen; verzeihe mir alle verborgene Fehle. Du dist ja treu und gerecht; darum vergieb mir nach deiner Verheißung, und mache mich wuͤrdig zu es⸗ sen den Leib und zu trin⸗
ken das Blut Christi, zu deines allerheiligsten Na⸗ mens Ehre und meinem ewigen Heil. Amen.
Seufzerlein,
indem man beichten will. Mein Gott! ch bitte von ganzem Herzen, sei mir gnaͤ⸗ dig, und vergieb mir alle meine Suͤnden um des theuren Verdienstes JEsu Christi, meines Heilandes willen. Amen. Mein Heiland! Du hast gesagt: wer zu dir kommet, den wollest du nicht hinausstoßen. Auf diese deine troͤstliche Ver⸗ Ute. komme ich und bitte, laß mich Gnade fin⸗ den vor deinen Augen, und vertritt mich bei deinem himmlischen Vater zu mei— ner Seelen Heil und Se⸗ ligkeit. Amen. Heiliger Seist! Erwecke mein Herz, daß ich nicht allein in wahrer Bußfertigkeit mit Mund und Herzen beichte, son⸗ dern auch die Stimme deines Dieners annehme als deine Stimme, zur Staͤrkung meines Glau⸗ bens und zu mehrer Ver⸗ sicherung der gnaͤdigen Vergebung meiner Suͤn⸗
den um Christi willen. Amen. (Siehe die GBußlieder,
und betrachte eins nach dem andern andächtig.) Nach
—
h du
Iubihung“ ulgen, uu Hugebung hihe 0 hergget ht umn R6 du Mah , n m Wilen alem Wgeben d schte ich i Du keieh am Tode d soldem wo sch bechte l IU hast mel dde und m Vudetben e Olfinde ich Hat, Mß du Hehj die gett h sind U Mein zersch Hben. De Artest du e Rr aus Nun kann Hraͤhrung Barmhetz Iu dich g su denen, Hechren. Ruß du i uns nach und vetg inseter fernid end, Ubertret Iud wie etbakmet h Dinod umlohed


