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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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24 Aorgengebet am Donnerstag.

groͤßerer Treue gegen dich bewegen und zu mehrerer Mildigkeit und Huld gegen meinen Naͤchsten. Auf daß also meine ganze Natur erweichet, gemildert und ahttuche und ich deiner oͤttlichen Natur, welche auter Liebe ist, aͤhnlich werde; ja, daß nichts an mir zu sehen sei, als dein liebreicher, friedseliger, freudenreicher, barmherzi⸗ ger und mildester Sinn/ der sich in Christo durch unzaͤhlige Gutthaten offen⸗ baret. Amen, o ewige Lie⸗ be, Amen.

Morgengebet am Donnerstag. un segne mich ferner 7⁴ die ewige Liebe des Vaters in dem Blute JE⸗ su Christi durch die Kraft des heiligen Geistes. Dank und Lob sei dir, du drei⸗ einige, ri. GoOttheit, fuͤr deinen so bestaͤndigen Schutz, Rath und Trost, damit du mir noch nie entstanden bist in aller Gefahr und auch in die⸗ ser Nacht. Wie sollte ich mich nicht weiter dir allein aus ganzer Macht anver⸗ trauen, der du so unzaͤh⸗ lige Pfaͤnder deiner Treue mir gegeben! Ich befehle mich dir billig mit allem, worein du mich zum Haus⸗ halter geordnet hast. Du wollest doch meines Sin⸗ nens und Beginnens An⸗ fang und Ende sein. Laß es alles zu deinem Lobe

sten zu Dienst in deiner Liebe. Wende dagegen von mir ab die giftigen Be⸗ gierden und Kraͤfte boͤser Geister und Menschen. Guͤtige auch die Feinde vor mir wie Esau vor Ja⸗ kob, und laß mich in dei⸗ nem Weinberg treulich ar⸗ beiten als ein gehorsam Werkzeug deiner Gnade. Laß mich keine Sicherheit noch Heuchelei einnehmen. Schenke mir ein freudig Gemuth in seliger Ein stimmung mit deinem Wil⸗ len, und halte deine Liebe bestaͤndig uͤber mir, daß deine Gnadensonne nicht untergehe, sondern mich von Anfang bis zu Ende regiere in Christo JIEsu, meinem HErrn. Amen.

Gebet bei Empfindung innerer und äufserlicher

Noth. Gerrrenen und erbar⸗ mender Vater, unser

verderbtes Wesen hat uns alle diese und andere Noth zugezogen, und noch viel mehr zum Lohn der irdi⸗ schen Luͤste verdienet. Wir schuldigen uns auch gerne selbst, und beschweren uns nicht uͤber deine gerechten Schickungen. Aber sei nur unser in Gnaden eingedenk, und werde allen Trostlosen auf der Welt die wahre Huͤlfe und Zuflucht in Kraft deiner unendlichen Allmacht, zu welcher wir uns im Glaͤuhen wenden. Zeige uns in allen Zustaͤn⸗

gereichen, und dem Naͤch⸗

den deine kraͤftige Gegen⸗ war/

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