16 Morgengebet
am Dienstag.
deine unwerthe Kreatur, wie ich dich recht erkennen, ehren und anbeten solle. Ach laß mich doch deiner unzaͤhligen Gutthaten nicht so schaͤndlich und leicht⸗ sinnig vergessen, sondern Ert mir eine ehrerbietige
rkenntlichkeit gegen alle deine Fuͤhrungen, und eine froͤhliche Srn he dei⸗ ner Treue in allen ihren In Dies und Merkma⸗ en. Dies muͤsse mich trei⸗ den und verbinden, dir in allem gehorsam und treu zu werden, auch ferner mich dir aus ganzer Macht zu vertrauen und zu uͤber⸗ geben. Verleihe mir aus (naden, daß ich die Luͤste der Welt meiden, auch alle Versuchungen treulich serne bestreiten, daß ich thue, was du willst, und lasse, was du nicht haben willst. So lehre mich vor dir leben nach deinem und
nach meinem Verdienst, sondern nach deinem guten und heiligen Willen in Christo JIEsu. Durch des⸗ selben Gnade und Geist regiere mich in Gedanken, Worten und Werken, daß dir alles in ihm an mir wohlgefalle, und ich dir durch ihn ein angenehm Opfer werde. Sammle meine Seele aus aller Zer⸗ streuung in das einige Nothwendige, darin ich das beste Theil durch deine heilige Unterweisung fin⸗ den mag. Also zeige mir kraͤftiglich, wie ich aus dem Abfall der boͤsen Natur wie⸗ der zu meiner Erloͤsung eilen moͤge, deine ewige Wahrheit allein suchen, und also eines Sinnes und Wil⸗ lens werde mit meinem Heilande und durch ihn mit dir, o Vater, und deinem ewigen Geist. In dieser Vereinigung hoffe und
nicht nach meinem oder der wuͤnsche ich dich ewig an⸗
boͤsen Welt Willen. Neige nein Herz unaufhoͤrlich zur Niedrigkeit, meinen Sinn zur Lauterkeit und
Wahrheit, mein Leben zur
Reinigkeit, Keuschheit, An⸗
dacht und Gehorsam. Aber
zubeten und zu preisen. Amen.
Morgengebel am Dienstag. Getreuer Gott und Va⸗ ter, dir sei Preis fuͤr
das alles kann ich nicht er⸗alle deine Guͤte, daß du
langen, wo du mir nicht deinen Sohn selbst in mein Herz sehenkest, durch den ich allein alles vermag, weil ich ohne ihn nichts Gutes thun kann. Deswegen laß mich allezeit in Demuth nach ihm verlangen, und laß mich nicht ohne ihn leben. Fuͤhre mich nicht
mich unter dem Schatten deiner Fluͤgel hast ruhen lassen. Desto mehr laß nun auch diese kuͤnftige Zeit uͤber mich zu deiner Liebe erwecket werden, daß ich nicht begehre zu leben, ohne nur in dir, und was ich noch lebe, bloß im Glauben Ol⸗
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