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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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865
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womit mein Leben ich kann

Morgenlieder.

ich habe gestellet alles in deine Beliebung und Hand. 10. Willst du mir geben,

ernaͤhren, so laß mich hoͤ⸗ ren ailzeit im Herzen dies heilige Wort: Gott ist das Groͤßte, das Schoͤnste und Beste; GOtt ist das Suͤßte und Allergewißte èaus allen Schaͤtzen, der edelste Hort.

11. Willst du mich kraͤn⸗ ken, mit Gallen traͤnken, und soll von Plagen ich auch was tragen: wohlan! so mach es, wie dir es be⸗ liebt. Was gut und tuͤch⸗ tig, was schaͤdlich und nich⸗ lig meinem Gebeine, das weißt du alleine, hast nie⸗ mals keinen zu sehre betruͤbt.

12. Kreuz und Elende das nimmt ein Ende; nach Meeres-Brausen und Windes⸗Sausen leuchtet der Sonnen gewuͤnschtes Gesicht. Freude die Fuͤlle

und selige Stille hab ich

zu warten im himnilischen!! Garten, dahin sind meine Gedanken gericht.

Paul Gerhard.

Mel. O Traurigkeit, o 48 1024 ie 0 hen

20 st hin mein Geist 10& i Aebnt sich nach jenem Tage, vor dem voͤllig weichen muß Finsterniß und Plage.

2. Der Tag ist da, das Licht ist nah, das Dunkle u vertreiden: vor dir, JEsu, schoͤnstes Licht, kann nichts dunkel bleiben.

3. Der Sonnen Licht aufs neu anbricht: o un⸗ erschaffne Sonne, brich mit deinem Licht hervor mir zur Freud und Wonne.

4. Des Mondes Glan verliert lich ganz, er mu dem Mroͤßein weichen: mit dir, Glanz der Herrlichkeit, ist nichts zu vergleichen.

5. Der Sierne Pracht muß mit der Nacht vom Himmel Abschied neh⸗ men; unsers Morgenster⸗ nes Pracht darf sich nie⸗ mals schaͤmen.

6. Der Menschen Schaar, die als todt war, greift jetzt zu ihren Werken: laß mich, HErr, bei meinem Werk dein Werk in mir merken.

7. Ein ieder will der suͤßen Still und 1 Urlaub geben: IEsu, deine stille Ruh sei des Geistes Leben.

8. Denn ich will auch nach meinem Brauch zu meinem Werke greifenz aber laß aus deiner Ruh mein Herz nie ausschweifen.

9. Halt du die Wach, damit kein Ach und Schmerz den Geist beruͤh⸗ re; meinen ganzen Lebens⸗ o lauf deine Hand regiere.

10. Wann aber soll der Wechsel wohl der Tag und Nachte weichen? We enn der Tag anbrechen wird, dem kein Tag zu gleichen.

11. In jener Welt, da

diese faͤllt, die Zion noch

macht weinen, soll noch heller siebenmal Tag und Sonne. scheinen.

12. Ja dann wird nicht

der Sonnen Licht Jern⸗ 37 a⸗