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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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bom Lobe Gottes.

einmal zugedacht. Er ists/ der Herrscher aller Welt welcher uns ewig Glauben haͤlt. Hallel., Hallelujah!

5. Zeigen sich welche, die Unrecht leiden; er ists, der ihnen Recht verschafft. Hungrigen will er zur Speis bescheiden, was ih⸗ nen dient zur Lebenskraft. Die hart Gebundnen macht er frei: seine Genad ist man⸗ cherlei Hallel., Hallelujah!

6. Sehende Augen giebt er den Blinden, erhebt, die tiefgebeuget gehn. Wo er kann einige Fromme fin⸗ den, die laͤßt er seine Liebe sehn. Sein Aufsicht ist des Fremden Trutz, Wittwen und Waisen haͤlt er Schutz. Hallelujah, Hallelujah!

7. Aber der Gottesver⸗ Harter Tritte kehrt er mit starker Hand zuruͤck, daß sie nur machen verkehrte Schritte und fallen selbst in ihren Strick. Der HErr ist Koͤnig ewiglich; Zion, dein GOtt sorgt stets fuͤr dich. Hallel. Hallelujah!

8. Ruͤhmet, ihr Men⸗ schen, den hohen Namen deß, der so große Wun⸗ der thut. Alles, was O⸗ dem hat, rufe Amen, und bringe Lob mit frohem Muth. Ihr Kinder GOt⸗ tes, lobt und preist Va⸗ ter und Sohn und heilgen Geist. Hallel., Hallelujah!

Joh. Dan. Herrnschmidt. Mel. Lobt SOtt, ihr Christen alle gleich.

1016. N.a

und bringet Ehr, ihr Men⸗

schen in der Welt, dem, dessen Lob der Engel Heer im Himmel stets vermeldt.

2. Ermuntert euch und singt mit Schall GOtt, unserm hoͤchsten Gut, der seine Wunder uͤberall und große Dinge thut.

3. Der uns von Mut⸗ terleibe an frisch und ge⸗ sund erhaͤlt und, wo kein Mensch nicht helfen kann/ sich selbst zum Helfer stellt.

4. Der, ob wir ihn gleich

hoch betruͤbt, doch bleibet utes Muths, die Straf er⸗ aͤßt, die Schuld vergiebt, und thut uns alles Guts. 5. Er gebe uns ein froͤh⸗ lich Herz/ erfrische Geist und Sinn, und werf all Angst, Furcht, Sorg und Schmerz ins Meeres Tiefe hin.

6. Er lasse seinen Frieden ruhn in Israelis Land; er gebe Gluͤck zu unserm Thun und Heil zu allem Stand.

7. Er lasse seine Lieb und Guͤt um, bei und mit uns gehn, was aber aͤng⸗ stet und bemuͤht, gar ferne von uns stehn.

8. So lange dieses Le⸗ ben waͤhrt, sei er stets un⸗ ser Heil; und bleib auch, wenn wir von der Erd ab⸗ scheiden, unser Theil.

9. Er druͤcke, wenn das Herze bricht, uns unsre Augen zu, und zeig uns drauf sein Angesicht dort in der ewgen Ruh.

Paul Gerhard. Mel. HErr Jsu Christ, dich zu uns wend.

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