Druckschrift 
Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
Entstehung
Seite
846
Einzelbild herunterladen

846

Allgemeine Kürbitte.

allen Orten, wo wir dein beduͤrftig sein; drich der Hoͤllen Macht und Pfor⸗ ten, und gieb deinem Haͤufe⸗ lein und der ganzen Chri⸗ sienheit Liebe, Fried und Einigkeit. Hilf uns, HErr, in allen Dingen, und laß alles wohl gelingen.

3. Hilf uns, HErr, auf allen Seiten, im Geluͤck und Ungeluͤck, kaͤmpfen, streiten und arbeiten wider Satans List und Tuͤck, wider Fleisches Lust und Pracht, wider weltlich Ehr und Macht. Hilf uns, HErr, in allen Dingen, und laß alles wohl gelingen.

4. Hilf uns, HErr, aus allem Leiden in der letzten Todesnoth, laß uns fahren hin mit Freuden, und durch dich und deinen Tod bald und gluͤcklich kommen fort zum gewuͤnschten Lebens port. Hilf uns, HErr, in allen Dingen, und laß al⸗ les wohl gelingen.

5. Hilf uns, HErr, in letzten Zuͤgen aus der letz⸗ ten Hoͤllenangst; laß uns ritterlich obsiegen, wie du obgesieget laͤngst. O HErr IEsu, deine Hand leist uns Beistand und Bestand, daß wir dir in allen Din gen ewig Lob und Ehre singen. Martin Rinckart. Hlel. Aus meines Her⸗

22 Grunde IH* J ehovah/ 999. 25 HErr und Koͤnig der Koͤnige und Herrn! Dir ist man unter⸗ thaͤnig, du herrschest nah und fern. Großmaͤchtigst

hoher Fuͤrst von Himmel, Erd und Zeiten, du setzest Obrigkeiten, die du erhal⸗ ten wirst.

2. Es sagen deine Knech⸗ te: daß keine Obrigkeit als nur durch deine Rechte und dein Gebot gebeut; du hast sie hoch geschaͤtzt, wer ihr zuwider lebet, der⸗ selbe widerstrebet dem selbst, was G'Ott gesetzt.

3. Ach lieber Vater, lehre mich selbst durch deinen Geist, daß ich erkenn und ehre, was deine Ordnung heißt. Sie tragen ja dein Bild; gieb/ daß ich De⸗ muth uͤbe, und sie mit Ehrfurcht liebe, wie du es haben willt.

4. Verleihe deine Guͤte, und lege Recht und Licht in ihr erlaucht Gemuͤthe zum Urtheil im Gericht, damit ihr Regiment den Unterthanen nuͤtzet, die Unterthanen schuͤtzet, dem Guten Schutz vergoͤnnt;

5. Daͤmit durch ihr Re⸗ gieren wir mit Zufrieden heit ein ehrbar Leben fuͤh⸗ ren in wahrer Froͤmmig⸗ keit. Du herrschest selbst im Land; das Herz der Obrigkeiten kannst du wie Baͤche leiten, es steht in deiner Hand.

6. Die uns allhie regie⸗ ren, HErr, die regiere du durch deines Geistes Ruͤh⸗ ren und Weisheit immer⸗ zu; damit sie fort und fort dein Wort viel lieber haben, als Rache, Lust und Gaben, denn es ist GOt⸗ tes Wort.

7. Laß

sfen, de n u offen/ bn! mEhrist i, in El machtig/ her Mih. 8. ah werdeh/ Ren seln 05 Auf EtHung mi Fucht fssen, nit ün ult Samzorne 9. Hit! tummel h Frohn: gl dem Himmm deinen Th keglt man hert lich huch W. auechter e Aulch sie. 10. Hht Etbärmen, Geschtei Mhisen, Rrücten se keis Re sie in dene shhsliche! fihsächen Hl. G6 Glacke g 0 Hen schmuͤcke,