8⁴4 ernstlich uͤbet; und das ist der Heilgen Kunst: beten, wie ers liebet, daß gescheh je und je, wie ers vorge⸗ nommen, auf sein endlichs Kommen.
11. Dies Verlangen muß vorher in der Seele glim— men, so macht aus dem Bitten er Donner, Blitz und Stimmen; die ergehn und geschehn, daß die Fein⸗ de beben und GOtt Ehre geven.
Christ. Carl Zudw. von Pfeil.
Mel. Wunderdarer Kö⸗ nig.
0 à(Ott ist ge⸗ 996. Henwäeng Lasset uns anbeten und in Ehrfurcht vor ihn treten. GOtt ist in der Mitten! Alles in uns schweige und sich innigst vor ihm beuge. Wer ihn kennt, wer ihn nennt, schlag die Augen nieder; kommt, ergebt euch wieder.
2. GOtt ist gegenwaͤr⸗ tig, dem die Cherubinen Tag und Nacht gebuͤcket dienen. Heilig, heilig! sin⸗ gen alle Engelchoͤre, wenn sie dieses Wesen ehren. HErr, vernimm unsre Stimm, da auch wir Ge⸗ ringen unsre Opfer bringen.
3. Wir entsagen willig allen Eitelkeiten, aller Er⸗ denlust und Freuden; da liegt unser Wille, Seele, Leib und Leben, dir zum Eigenthum ergeben. Du allein sollst es sein, unser GOtt und HErre; dir ge⸗
vom Gebel.
4. Maiestaͤtisch Wesen, moͤcht ich recht dich prei⸗ sen und im Geist dir Dienst erweisen. Moͤcht ich wie die Engel immer vor dir stehen, und dich gegenwaͤr⸗ tig sehen. Laß mich dir fuͤr und fuͤr trachten zu gefallen, liebster GOtt, in
allen.
5. Luft, die alles fuͤllet, drin wir immer schweben, aller Dinge Grund und Leben; Meer ohn Grund und Ende, Wunder aller Wunder: ich senk mich in dich hinunter. Ich in dir, du in mir: laß mich ganz verschwinden, dich nur sehn und finden.
6. Du durchdringest al⸗ les: laß dein schoͤnstes Lichte, HErr, beruͤhren mein Gesichte. Wie die zarten Blumen willig sich entfalten und der Sonne stille halten: laß mich so, still und froh, deine Strah⸗ len fassen, und dich wir⸗ ken lassen.
7. Mache mich einfaͤl⸗ tig, innig abgeschieden, sanfte und im stillen Frie⸗ den; mach mich reines Herzens, daß ich deine Klarheit schauen mag im Geist und Wahrheit; laß nein Herz uͤberwaͤrts wie ein Adier schweben, und in dir nur leben.
8. HErr, komm in mir wohnen, laß mein Geist auf Erden dir ein Heilig⸗ thum noch werden; komm, du nahes Wesen; dich in mir verklaͤre, daß ich dich
bührt die Ehre.
stets lieb und ehre. Wo ich
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