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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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825
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Zu Pfingsten

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Punkt erfuͤllt; drum halt ich dieses klare Wort dir vor: ach denke dran und neig ens Herz und

Dor:

11. Ach wird dein Herze nicht beweget, da du, GOtt, die Liebe selber bist

und, was von Lieb in uns

sich reget, aus deinem Lie⸗ besfeur ein Fuͤnklein ist? Da wir in schwacher Liebe nun so flehn, was soll nicht von der Liebe Quell geschehn!

12. O HeErr, wo willst du dich hinwenden? siehst du denn nicht den großen Jammer an? ach willst du

uns nicht Huͤlfe senden?

ach siehst du nicht, was IEsus hat gethan? Ist er denn nicht der Heiland aller Welt? wie kommt es, daß der Feind so Platz behaͤlt?

13. HErr, zuͤrne nicht, daß ich so bitte, da ich vor dir nur Staub und Asche bin. Du, als der Brunn⸗ quell aller Guͤte, giebst selber mir etwas von dei⸗ nem Sinn, daß mich der Menschen Elend jammern kann; drum bitt ich, HErr, o nimm mein Bitten

an.

14. Du wirst wohl wis⸗ sen recht zu richten, da du ja aller Welt ihr Richter bist. Laß nur dein Wort den Streit hier schlichten, wenn deine Lieb in uns im Zweifel ist; und treib uns ferner, dich nur anzu⸗ flehn; es wird doch endlich noch viel mehr geschehn.

Karl Heinrich v. Bogatzky.

Mel. Komm heiliger Geist, Erre GOtt. * er recht die 970. Pfingsten feiern will, der wird in seinem Herzen still; Ruh, Friede, Lieb und Einigkeit sind Zeichen einer solchen Zeit, worin der heilge Geist regiert: der ist es, der zur Andacht fuͤhrt, er kann kein Weltgetuͤmmel leiden: wer jenes liebt, muß dieses meiden, und GOtt allein gehoͤrsam sein.

2. Sein Tempel isi da aufgericht, da dient man ihm nach rechter Pflicht, da giebt er Klugheit und Verstand, da wird der Sprachen Grund erkannt, der Zungen Feuereifer glimmit, er zeigt, was nie⸗ mand sonst vernimms, schenkt das Vermoͤgen, aus⸗ zusprechen, was der Ver⸗ nunft, dem Witz der chen und aller List zu maͤch⸗ tig ist.

3. Nun dieses ist der Geist aus GOtt, der From⸗ men Trost, der Böͤsen Spott; die sich der Suͤn⸗ denlust entziehn und Buße thun, empfahen ihn. Auf wem er ruhet, der wird sfrein, er geht zu keinen Stehzen ein, verleiht der Demuth reiche Gaben, der geistlich Arme soll sie ha⸗ ben; denn sein Gebet wird nicht verschmaͤht.

ö 4. Es ist der Odem und der Wind, der Seelen an⸗ blaͤst und entzuͤndt, der von des HErren Munde 35 77 webt