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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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vom Worte Gottes.

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fall; regier uns jederzeit/ bekehr uns allzumal. Johann Caspar Schade.

HErr, ich habe mißgehandelt. 197. JEsu/ komm

Smit deinem Vater, komm zu mir, ich

Mel.

liebe dich. Komm, o treuer

Seelenrather, heilger Geist, besitze mich. Laß mich, o dreieinges Wesen, dir zur Wohnung sein erlesen.

2. Laß mich, JEsu, dei⸗ nem Worte vollen Glau⸗ ben stellen zu; denn es ist die rechte Pforte zu der suͤßen Seelenruh. Nie⸗ mand kann den Trost er⸗ gruͤnden, der in deinem Wort zu finden.

3. Sende nun, o Vater, sende deinen Geist von dei⸗ nem Thron, der mein Herz zu dem nur wende, was dein allerliebster Sohn, des⸗ sen Wort wir angehoret, uns von deinem Willen lehret.

4. Von mir selbst kann ichs nicht fassen, mein Herz ist verfinstert ganz; ich ge auf den Jerthumsstraßen, wo nicht deines Geistes Glanz den verblendten Sinn regieret, und zurt hellen Wahrheit fuͤhret.

5. Zuͤnd doch an die Lie⸗ beskerzen, und durchhitze Geist und Muth; werther Geist, laß unsre Herzen brennen in der reinen Glut; schaff, daß deine heilgen Flammen schlagen uͤber uns zusammen.

6. Fuͤhre mir stets zu

Gemuͤthe, was mir ICEsus zugesagt, daß ich traue sei⸗ ner Guͤte, wenn vielleicht der Zweifel fragt: ob auf meine Bitt und Flehen Huͤlf und Rettung werd ergehen.

7. Es kann keine Noth nicht haben, weil mein IEsus wohnt in mie; ich Pemtn seiner Gaben, die ein Geist in mir stellt fuͤr wenn ich ihn bestaͤndig liebe, und in seinem Wort mich uͤbe.

8. Wer nach seinem Wort nicht lebet, und ihn nicht von Herzen liebt, nur nach schndder Wo llust stre⸗ het, der muß ewig sein be⸗ truͤbt: GOtt wird nicht in ihm mehr wohnen, son⸗ dern ihn mit Zorn belohnen.

9. Mein Herz, du darfst nicht erschrecken, JEsus ist dein Aufenthalt; denn sein Friede wird dich decken wider alle Feinds Gewalt, der vergeblich auf dich füuͤr⸗ met, weil sein Friede dich beschirmet.

10. Fahre hin mit dei⸗ sem Frieͤde, mehr als feind⸗ gesinnte Welt, deiner werd ich zeitlich muͤde, weil dein Friede bald zerfaͤllt. GOt⸗ tes Fried erfreut die Her⸗ zen: Welt, dein Friede bringet Schmerzen.

11. Nun loll. weder Angst noch Leiden, JIEsu, keine Macht noch Rit mich von deiner Liebe scheiden, weil dein Friede bei mir ist; ja es sollen meine Sinnen nichts als IEsum liebge⸗

winnen. 12. JE⸗