Druckschrift 
Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
Entstehung
Seite
151
Einzelbild herunterladen

De.

Ake, das d

unbew Aachten Ue Le unste Ei, Wm wir Werden. 0 Scim

Mestlen I lein mih

0

Toons Himntb

GOtt, dem Echt ai, 0 heh⸗

Her Geis, / Reh unt

mem Vhtt;

0 der Liebe Ich zu lieben Neiliger Geif, Ml Ie Ges 0 / meht u⸗ inmerfot. RHiemand glu ri denn durh un. O bel⸗ Aliher GStl ger Geis, t, elleh dein götlih ins den V. ön, Lazu uh Sohll. , 0 heigt

er Gei/ f Himeß hier fin U

vom heiligen Geiste. 151 fen ritterlich/ und zu dirslen: wie kann ich denn i dich, Gast, erwaͤhlen

ringen Woheilt O hei⸗ liger Geist/o heiliger GOtt!

6. O heiliger Geist, o heiliger GOtt, verlaß uns nicht in Noth und Tod. Wir sagen dir Lob, Ehr und Dank allzeit und un⸗ ser Leben lang. O heili⸗ ger Geist, o heiliger GOtt!

Mel. Komm, heiliger Geist, HErre GOtt. 1 8 4 Stheurer Troͤ⸗ ster, heilger Geist, der du dich in die Herzen geußt, die sich zu dir in Demuth kehren/ ich fleh dich, mich 5 erhören/ und mein erkaltetes Ge⸗ muͤth durchs suͤße Feuer deiner Guͤt erwaͤrmen und es zu erneuern, so kann ich recht die Pfingsten fei⸗ ern. Hallel. Hallelujah. 2. Durchdringe du mit deiner Kraft des Herzens harte Eigenschaft; zer⸗ malme diesen Fels der Suͤnden, daß du dein Haus koͤnnest finden; ach es ist leider angefuͤllt mit dem was Welt und Wollu stillt; es liegt noch fest am Koth der Erdͤen: wie kanns denn deine Wohnung wer⸗ den? Hallel. Hallelujah. 3. Der Wille liebt die Zeitlichkeit und haͤlt die Nacht fuͤr suͤße Freud, verlaͤßt die Ruh/ das wahre Wesen, und will durchs Tods Gift genesen; dein theures Wort erkennt er nicht, ja schmecket nicht des Glaubens Licht, die sanfte Syeise unsrer See⸗

Hallel. Hallelujah.

4. So elend ist des Her⸗ zens Haus. Ach kehre ein, und fege aus den Schlamm und Koth der Finsternisse; ergaͤnz, was daselbst zer⸗ rissen; zerstoͤr das faule Suͤndennest, das sich guf Belial verlaͤßt, und laß mich aus der Knechtschaft gehen, und in der suͤßen Freiheit stehen. Hallel. Halleluiah.

5. Du edler Pfingstgast, Sech hur und gieb der Seelen ihre Ruh; arbeite selbst an meinem Herzen/ und zuͤnd an die Glaubens⸗ kerzen. Schlag deine Werk⸗ statt bei mir auf, und fuͤhre meinen Lebenslauf: so kann ich durch dein werthes La⸗ ben den innern Sabbath in mir haben. Hallelujah, Hallelujah.

6. Du Geist der Kind⸗ schaft, zeige mir, wie ich in Andacht komm zu dir; ach lehre mich von Herzen beten, in wahrer Kraft vor dich treten! Ich bin 9305 laulich: staͤrke mich,

Herz und Seel/ ent⸗ sich, und bloß in ir das Wesen setze, so hat es den Schatz aller Schaͤtze. Hallel. Hallel.

7. Leg du mir dieses Zeugniß bei, daß ich ein Kind des Hoͤchsten sei; treib selbsten dah dei⸗ nen Wegen, daß sich in mir die Luͤst legen; und ich im wahren Glauben kann das Abba⸗ Aigmm

mm⸗