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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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134 von der Himmelsfahrt Christi.

alle Frommen, die er hat frei gemacht. Es holen IEsum ein die lauten Che⸗ rubinen; den hellen Sera⸗ phinen muß er willkom⸗ men sein.

3. Wir wissen nun die Stiege, die unser Haupt erhoͤht; wir wissen zur Ge⸗ nuͤge, wie man zum Him⸗ mel geht. Der Heiland geht voran, will uns nicht nach sich lassen, er zeiget uns die Straßen, er bricht uns sichre Bahn.

4. Wir sollen himmlisch werden, der HErre macht uns Platz; wir gehen von der Erden dorthin, wo unser Schatz. Ihr Herzen, macht euch auf; wo Ie⸗ sus hingegangen, dahin sei das Verlangen, dahin sei euer Lauf.

5. Laßt uns zum Him⸗ mel springen mit herzlicher Begier; laßt uns zugleich auch singen: Dich, JEsu, suchen wir, dich, o du GOttes Sohn, dich, Weg, dich, wahres Leben, dem alle Macht gegeben, dich, unsers Hauptes Kron.

6. Ade mit deinen Schaͤz⸗ 1 du trugesvolle Welt; ein Koth kann nicht er⸗ goͤten. Weißt du, was uns gefaͤllt? Der HErr ist unser Preis, der HErr ist unsre Freude und koͤst⸗ liches Geschmeide, zu ihm gilt unsre Reis.

7. Wann soll es doch

wann wirst du sein, daß wir den Heiland gruͤßen, daß wir den Heiland kuͤssen? Komm, stelle dich doch ein.

Gottfr. Wilh. Sacer.

Alel. Sollt es gleich bis⸗ weilen scheinen.

2* Nelfer meiner 1 62. B armen See⸗ le, Troͤster in der Trauer⸗ hoͤhle, ach wie ists so gro⸗ ße Pein, lang und ferne von dir sein.

2. Schau, ich zaͤhle Tag und Stunden, bis ich selig werd entbunden; ach wann endt sich meine Pein, daß ich ohne dich muß sein.

3. Schneid den Lebens⸗ faden abe, bring mich heute noch zu Grabe; denn es macht mir doch nur Pein, wenn ich nicht bei dir soll sein.

4. Laß mich alle Lust Kaute u laß mich alle Kuͤnste wissen: wenn ich nicht bei dir soll sein, so gebiert es mir nur Pein. 5. Laß mich alle Welt verehren, musieirn mit tau⸗ send Choͤren: alles, alles wird mir Pein ohne dich, mein IEsu, sein.

6. Laß hergegen mich zer⸗ reißen, und von Schlangen mich erbeißen: wenn ich nur bei dir soll sein, so duͤnkt michs doch keine Pein.

7. Ach wer hilft mir doch erwerben, daß ich schleunig möge sterben, daß

bie Hebe Wann kommt ie liebe Zeit, daß wir ihn werden sehen in seiner Herrlichkeit? Du Tag,

sich ende meine Pein, die ich hab, hei GOtt zu seinꝰ Helfer meiner armen Seele, Troͤster in der

Trau

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