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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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vom Leiden Christi.

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JEsum suche, und was ihn betruͤbt, verfluche.

8. Weg ihr Suͤnden, weg von mir, euch kann ich an mir nicht leiden, euretwegen muͤßt ich hier und dort von dem sein gescheiden, ohne welchen ist kein Leben, keine Gnade, kein Vergeben.

9. Du, mein IEsu, du mein Heil, dir will ich mich ganz verschreiben, daß ich dir, als meinem Theil, einig will getreu verbleiben, dir zu leben, dir zu leiden, dir zu sterben, dir zu meiden.

10. Du, mein IEsu, sollst es sein, den ich mir zum Zweck gesetzet; wie du mein, so will ich dein bleiben stets und unver⸗ letzet; was du liebest, will ich lieben, und was dich/ soll mich betruͤben.

11. Was du willst, das sei mein Will, dein Wort meines Herzens Spiegel; wann du schlaͤgest/ hal ich still; dein Geist bleibt mein 11 und Siegel, daß ich soll den Himmel erben: darauf kann ich fröh⸗ lich sterben.

12. Nun so bleibt es fest dabei: IEsus soll es sein und bleiben, dem ich lebe, deß ich sei; nichts soll mich yon JEsu treiben. Du wirst, IEsu, Uich nicht lassen, ewig will i dich umfassen.

13. Ist bereits schon jetzt allhier solche Freud und Ruh zu finden, wenn

im Glauben wir mit dir

uns, mein Jesu, recht verbinden, schentkst du schon so viel auf Erden: ei was will im Himmel werden!

14. Was fuͤr Lust und Suͤßigkeit, was fuͤr Fried und Jubiliren, was fuͤr Ruhe nach dem Streit was fuͤr Ehre wird uns zieren! Ewig, ewig werd ich loben, wenn ich ganz in GOtt erhoben.

15. Ach ich freu mich alle Stund auf dies freu⸗ denvolle Leben, danke dir mit Herz und Mund, du, o IEsu, hasts gegeben; nur im Glauben laß michs halten, und dein Kraft in mir stets walten.

Johann Caspar Schade.

In eigener Melodie 44 eine Liebe 100. M haͤngt am Kreuf, ich will ihn daselbst umfassen, und nicht lassen, daß er durch sein theures Blut mache mich gerecht und gut.

2. Meine Liebe haͤngt am Kreuz, was hang ich denn an den Bruͤsten schnoͤ⸗ der Luͤste? Waͤre do die Welt nur mir, un ich auch gekreuzigt ihr.

3. Meine Liebe haͤngt am Kreuz; ich will seiner stets gedenken, wenn mi kraͤnken Suͤnde, Tod un Teufel, Hoͤll, er macht selig meine Seel.

4. Meine Liebe haͤngt am Kreuz; auf ihn will ich fröhlich sterben, und ererben, was mir Hsaf