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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
Entstehung
Seite
55
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Jentieh

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IEsu Christi.

5⁰

Hallelujah.

die ganze Welt, hat GOtt das Lösegeld deines Bluts, fuͤr uns zufriedn gestellt. o Held.

5. Hoͤchste Majestaͤt, Koͤ⸗

17. IEsus im Fried re- nig und Prophet, deinen gieren thut, der uͤbertrifft Zepter wül ich kuͤssen/ ich Al Sinn und Muth; der will sitzen dir zu Fuͤßen, Fried bewahr mein Herz wie Maria thaͤt, hoͤchste und Sinn, so lang ich Majiestaͤt.

hier auf Erden bin. Hall.

6. Laß mich deinen Ruhm

18. Und wann ich ende als dein Eigenthum durch meinen Lauf, so hole mich des Geistes Licht erkennen, zu dir hinauf, IEsu, daß stets in deiner Liebe bren⸗

ich da Fried und Freud bei dir genieß in Ewigkeit. Hallelujah.

19. IEsu, erhoͤre meine Bitt, IEsu, verschmaͤh mein Seufzen nicht, JEsu/ mein Hoffnung si dir, o IEsu, JEsu, hilf du mir. Hallelujah.

Martin Moller 117.

Mel. Seelen-Bräutigam

3 er ist wohl 68. WéWe du, JE⸗ su, suͤße Ruh? unter vielen auserkoren, Leben derer, die verloren, und ihr Licht dazu, IEsu, suͤße Ruh!

2. Lehen, das den Tod, mich aus aller Noth zu erloͤsen, hat geschmecket, meine Schulden zugedecket, und mich aus der Noth hat gefuͤhrt zu GOtt.

3. Glanz der Herrlich⸗ keit, du bist vor der Zei zum Erloͤser uns geschen⸗ ket, und in unser Fleisch versenket in der Fuͤll der Zeit, Glanz der Herrlichkeit.

4. Großer Siegesheld, Tod, Suͤnd, Hoͤll und Welt, alle Kraft des gro⸗ ßen Drachen hast du wolln zu Schanden machen durch

sicht zu mein Elend waͤlze

nen, als dein Eigenthum, allerschoͤuster Ruhm.

7. Zeuch mich ganz. in

dich, daß vor Liehe id

ganz zerrinne und zer schmelze, und auf 93

stets druͤcket mich: zeud mich ganz in dich. Deiner Sanftmutl Schild, deiner Demuth Bild mir anlege, in mich praͤge, daß kein Zorn noc Stolz sich rabez vor dir sonst nichts gilt, als dein eigen Bild. ů

9. Steure meinem Sinn, der zur Welt will hin, daß ich nicht moͤg von dir wanken, sondern bleiben in den Schranken; sei du mein Gewinn, gieb mir deinen Sinn.

10. Wecke mich recht auf, daß ich meinen Lauf unverruͤckt zu dir fortsetze, und mich nicht zin seinem Netze Satan halte auf; foͤrdre meinen Lauf.

11. Deines Geistes Trieb in die Seele gieb, daß ich wachen moͤg und beten, freudig vor dein Antlitz treten; ungefaͤrbte Lieb in die Seele gieb.

12. Wenn