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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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Aleisch.

as du wilfs, s dersic seruh en. Seine * und

Stuhl und dich in sich unt dich sei⸗ sen.

Himmels spannt er ruͤn, daß mehr er⸗ eindeß Un⸗ bul n 1 wenn willst oder tragen sie aͤnden. Böses hast 1 alles ab⸗ ttes Liebe gen deiner und Kraft; behaͤt dos Bises in will wider ird zu lau⸗ Segen. nt zu dei⸗ was dir ch scheint, ius ange⸗ s treulich Bleibest du ists ge⸗ dabei, daß eln droben Nwerdest

uIGerhard.

risti. eund und ird ihr An⸗ wenn sie nicht

von der Geburt Christi. 19

nicht kann verhindern, daß sie im Gn fahren fort, des HErren Werk an allem Ort zu treiden und zu bauen.

2. s und Jerusg⸗ lem erschrecken, wenn sie boͤren, daß IEsus ist in Bethlehem geboren; da ihr Lehren doch zeuget aus der Schrift davon, daß hier des Allerhochsten Sohn ge⸗ boren sollte werden.

3. Sie wissen dieses aus dem Wort Herodi anzu⸗ vreisen; doch gehen sie nicht an den Ort, den sie doch selbst anweisen. So geht es noch. Wie mancher weiß des HErren Wahr⸗ heit und Geheiß, thut doch 4141 nach dem Wissen.

Wer bleibet zu Jeru⸗ alemt im Stolz und Pracht des Lebens, und gehet nicht nach Bethlehem, der sucht sein Heil vergebens; auch wer die Schrift von außen nennt, und thut nicht, was er wahr erkennt, wird IE⸗ sum nimmer finden.

5. Die Weisen forschen so lang nach, bis sie das Haus erblicken, wo sie an der gesuchten Sach sich in der That erauicken. Ach daß wir moͤchten thun wie sie, und sparen weder Zeit,

noch Muͤh, bis wir dies 90 gefunden!

6. Herodes fraget heim lich nach, wann dieser Stern erschienen; und ob ers thate nur aus Rach, so laßt es dazu dienen, daß wir nur um des Sternes Schein, der IEsus ist,

bekuͤmmert sein, so lang wir forschen koͤnnen.

7. Gold, Weihrauch, Myrrhen sei die Gab, die wir zum Opfer bringen, sammt Seel und Leib, als unsre Hab/ so wird es uns gelingen, daß unser Fuß⸗ fall GOtt gefaͤllt, und JE⸗ sus sich zu uns gesellt im Leben und im Sterben.

8. HErr IEsu, der du wunderbar Ne Heiden hast gezogen, gieb, daß ich, wie die Heidenschaar, im Her⸗ zen werd bewogen, zu su⸗ chen dich und nichtes mehr, zu deines Namens Preis und Ehr, so lang ich leb auf Erden.

9. Ja preis, o werthe Christenheit, wie dir es heut gebuͤhret, daß GOtt aus der Unwissenheit die Heiden hat gefuͤhret; und denke, daß die Finsterniß ein boͤses Ende nehmen muͤß, wenn man als Hei⸗ den lebet.

Laurentius Laurenti.

Klel. Lobt GOtt ihr Christen alle gleich. 0 uf, Seele, auf, 233. A und saͤume nicht, es bricht das Licht herfuͤr; der Wunderstern giebt dir Bericht, der Held

sei vor der Thuͤr.

2. Geh wez aus deinem Vaterland, zu suchen sol⸗ chen HErrn, laß deine Au⸗ gen sein gewandt auf die⸗ sen Morgenstern.

3. Gieb Acht auf diesen hellen Schein, der dir auf⸗ gangen ist, er fuͤhret dich

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