24 Erste Abtheilung.
14. Herr, ohne deinen willen fällt Kein sperling hin, und ich, Ich freute nicht des ½ trostes mich, Daß deine huld mich hält?
15. Ich fürchte, bleibest du mein schutzů,
ö ů 60 Gefahr und schrecken nicht, Und biete vol⸗ ler zuversicht Der ganzen hölle trutz. 1418 —89 Mel. Herzliebster jesu, was hast ꝛc. II. oder: Ist auch ein gott? wer ꝛc. Nr. 2. 0 9. Wenn ich, gott, meinen geist zu dir
erhebe, Dich suche, dich zu finden mich bestrebe: So mußt du selbst, recht groß von dir zu denken, Die kraft mir schenken.
2. Was ist im himmel, höchster, was auf erden, Das so, wie du, verdient, er⸗ kannt zu werden? Welch wissen ist wohl herrlicher zu nennen, Als dich erkennen?
3. Dich suchen, ist die herrlichste der n sorgen; Zwar bist du unerforschlich und u n
verborgen: Doch willst du, wenn wir nur dein licht nicht hassen, Dich finden lassen. sn 4. Mit lauter stimme lehren deine werke Uns deine weisheit, deine güt und stärke; Auch hast du selbst, sei hoch dafür geprie⸗ sen! Uns unterwiesen. 5. Und immer mehr willst du dich offen⸗ n baren, Wenn, was du lehrst, wir nur


