18 Erste Abtheilung.
2. Sieh um dich her! sieh himmel, län⸗ der, meere; Sieh der geschöpfe unzählbare heere! Schließ von dem bau und vom ver⸗ I. stand der geister, Auf ihren meister.
3. O! sieh hinauf zu den gestirnten. höhen, Wo welten sich in ihren kreisen drehen,‚ Und von der bahn, ihr jahrsziel zu erreichen, Kein haarbreit weichen.
4. Sieh, wie die sonne jahr und tage 40 ö theilet, Wie auch der mond durch seine lauf⸗ bahn eilet, Und wie durch beide tag und in. nacht der erde Regieret werde.
5. Was machts, daß diese ordnung stets 1 vorhanden, Und unverrückt jahrtausende W bestanden? 5 Kannst du der gottheit dasein, u kraft und wesen Nicht darin lesen?
6. Sieh, mensch, du edler unter kreatu⸗ h. ren! Sieh an dir selbst der gottheit klare.. spuren! Kannst du mit wahrheit dich ver⸗ n ständig nennen, Und gott mißkennen? 1*
+. sünder! frag das nagende gewis⸗ Iu sen: Ist denn ein gott? o fühl doch in den 2* bissen, Die du empfindest, fühl bei böser 44 sache Den herrn der rache. ö
8. Doch—½ genug: es ist ein gott, E zu sagen. Oft leugnets doch der mensch. l
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