Evangella und Episteln.
lilaͤa, die da heisset Nazareth, zu einer Jungfrau, die vertrauet war einem Manne, mit Namen Joseph, vom Hause David, und die Jungfrau hieß Maria. Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Gegruͤsset seyst du Hold⸗ selige, Der HERgR ist mit dir, du Gebenedeyte unter den Wei⸗ bern. Da sie aber ihn sahe, er⸗ schrack sie uͤber seine Rede, und gedachte welch ein Gruß ist das? Und der Engel sprach zu ihr: Fuͤrchte dich nicht Maria, du hast Gnade bey GO TL funden; Siehe, du wirst schwanger wer⸗ den im Leibe, und einen Sohn ge⸗ baͤhren, des Namen sollt du JE⸗ sus heissen, der wird groß und ein Sohn des Hoͤchsten genennet werden, und Gott der HErr wird ihm den Stuhl seines Vatets Da⸗ vid geben, und er wird ein Koͤnig seyn uͤber das Haus Jacob ewig⸗ lich, und seines Koͤnigreichs wird kein Ende seyn. Da sprach Ma⸗ ria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, sintemal ich von kei—⸗ nem Manne weiß? Der Engel antworte und sprach zu ihr:
Der Heil. Geist wird uͤber dich
kommen und die Krast des Hoch⸗ sten wird dich uͤberschatten. Dar⸗ um auch das Heilige, das von dir gebohren wird, wird Gottes Sohn geuennet werden. Und siehe Elisabeth, deine Gesreund⸗ tin ist auch schwanger mit einem Sohn in ihrem Alter, und gehet ietzt im schesten Monat, die im Geschrey ist, dab sie unfruchtbar sey, denn bey GOtt ist kein Ding unmuͤglich. Maria aber sprach: Siehe, ich bin des HErrn Magd, mir geschehe wie du gesagt hast. Und der Engel schied von ihr.
Epistel am Tage Philippi und Jacobi, Epehs. 2. v. 1972. o seyd nun nicht mehr Gaͤste
— 2——C— F. Buͤrger, mit den Heiligen und GOttes Hausgenossen, erbauet auf den Grund der Apostel i Propheten, dau JIEsus Christus der Eckstein ist, auf welchem der gane Bau in einander gefuͤget waͤchst zu einem heiligen Tempel in dem HErrn, auf welchem auch ihr mit erbauet werdet, zu einer Behausung GOttes im Geise.
Evangelium am Tage Philipp und Jacobi, Joh. 14.v. 1⸗14. VEsus sprach zu seinen Jun gern: Euer Her; erschleck nicht, glaubet ihr an GOTT, U glaubet ihr auch an mich. I meines Vaters Hause sind vill Wohnungen, wenns nicht so wa re, so wollte ich zu euch sagen: Ih
gehe hin, euch die State zu h
reiten, und ob ich hingienge euch die Staͤte zu bereiten, will ich doch wieder kommen, und euch zu mir nehmen, auf daß ihr seyd, woich bin. Und wo ich hingehe, das wis set ihr, und den Weg wisset iht auch. Spricht zu ihm Thomas: HErr, wir wissen nicht, wo du hingehest, und wie koͤnnen wir den Weg wissen? JEsus spricht zu ihm: Ich bin der Weg, die Wahn heit und das Leben. Niemand komt zum Vater, denn durch mich. Wenn ihr mich kennetet, so ken netet ihr auch meinen Vater, Und von nun an kennet ihr ihn, und habt ihn gesehen. Spricht zu ihm Philippus: HErr, zeigs uns den Vater, so genuͤget ung. JEsus spricht zu ihm: So lange bin ich bey euch, und du kennaf mich nicht? Philippe, wer mich siehet, der siehet den Vater, wil sprichst du denn: Zeige uns den Vater? Glaubest du nicht, daf ich im Vater, und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zun euch rede, die rede ich nicht vin
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