32 Eypisteln und Evangelia.
hie kein Unterscheid unter Juden und Griechen, es ist aller zumal ein HErr, reich uͤber alle, die ihn anruffen. Denn wer den Na⸗ men des HErrn wird anruffen, soll selig werden. Wie sollen sie aber anruffen, an den sie nicht gliauben? Wie sollen sie aber glauhen von dem sie nichts gehoͤ⸗ ret haben? Wie sollen sie aber hoͤ⸗ ren ohue Prediger? Wie sollen sie aber predigen, wo sie nicht ge⸗ sandt werden? Wie denn geschrie⸗ ben stehet: Wie lieblich sind die Dun derer, die den Frieden ver⸗ ündigen, die das Gute verkün⸗ digen. Aber sie sind nicht alle dem Evangelio gehorsam. Denn Esa⸗ ias syricht: HErr, wer glaubet unserm predigen; So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Gottes. Ich sage aber, haben sie es nicht gehoͤret? Zwar es ist je in alle Lande ausgangen ihr Schall, und in alle Welt ihr Wort.
Evangelium am St. Andreas⸗ Tage, Matth. 4. v. 1822. Al nun JEsus an dem Gali⸗ laͤischen Meer gieng, sahe er zween Bruͤder, Simon, der da heisset Petrus, und Andream sei⸗ nem Bruder, die wurffen ihre Netze ins Meer, denn sie waren Lotoet Und er sprach zu ihnen: olget mir nach, ich will euch zu Menschen„Fischern machen. Bald verliessen sie ihre Netze, und folgeten ihm nach. Und da er von dannen fuͤrbaß gieng sahe er zwe⸗ en andere Bruͤder, Jaeobum den Sohn Zebedei und Johannem seinen Bruder im Schiff, mit ih⸗ rem Vater Zebedeo, daß sie ihre Netze flickten, und er rief ihnen.
Bald verliessen sie das Schiff
und ihrem Vater, und folgeten ihm nach.
Wer an ihn glaͤubet, wird nicht Epistel am St. Thomas Tage, zu schanden werden. Denn es ist
Ephes. 1. v. 3 6. Gelobet sey GOtt und der Vo⸗ ter unsers HErrn JESu Christi, der uns gesegnet hat mit allerley geistlichen Segen in himmlischen Guͤtern durch Chrit stum. Wie er uns denn erwaͤhlet men. hat durch denselbigen, ehe der Welt Grund geleget ward, daß wir sollten seyn heilig und um straͤflich vor ihm in der Liebe. Und hat uns verorbnet zur Kinz schaft gegen ihm selbst, durch IEsum Christum, nach den Wohlgefallen seines Willens, Lob seiner herrlichen Gnade, durch welche er uns hat ange nehm gemacht in dem Geliebten Evangelium am St. Thomat Tage, Joh. 20. v. 24 31. Tur, aber, der Zwoͤlfen ei ner, der da heisset Zwillih war nicht bey ihnen, da JEs kam. Da sagten die andern Jun ger zu ihm: Wir haben des
was verf HErrn gesehen. Er aber sprach sprach: zu ihnen: Es sey denn, daß ih HERR in seinen Haͤnden sehe die Naͤch den du r maal, und lege meine Finger i schwer n die Naͤgelmaal, und lege meise chel lecke Hand in seine Seiten, will ihl Zittern nicht glauben. Und uͤber acht Y wilt du, ge waren abermal seine Juͤngg HOErr sor drinnen, und Thomas mit ihnen und gehe Kommt JEsus, da die Thuͤnl man dir verschlossen waren, und trit ni Die Mar ten ein, und spricht: Friede fehrten u mit euch. Darnach spricht ers reu erstar Thoma: Reiche deine Fingt ne Stimt her, und siehe meine Haͤnde, uI Saulus
reiche deine Hand her, und I von der sie in meine Seiten, und sey nil Angen a unglaͤubig, sondern glaͤubih Sie nal Thomas antwortete, und spru Hand, u zu ihm: Mein HErr und mil mascon, Gott! Spricht JEsus zu ihns sehend, u Dieweil du mich gesehen has nicht. Thoma, so glaͤubest du: Ses zu Dame sind, die nicht sehen, und doh nias, zu
glauben. Auch viel auditt ghin Gesi


