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Prentzlauisches Heb-Opfer, Oder: Erbauliches Gesang-Buch : In welchem bey nahe an Tausend der besten alten und neuen Lieder, mit Sprüchen Heiliger Schrift über jeglichem Liede, wie auch mit den bekandtesten Melodeyen, enthalten, nebst einem geistreichen Gebet-Büchlein
Entstehung
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N

habt ihr mir ge⸗ wird er auch sagen Auken: Gehet hin Verfluchten, in daß das bereitet ist dem. inen Engeln. Ich gewesen, und Ir cht gespeiset. Ih wesen, und hr halt tränket. Ich hin esen, und ihr hull orberget. Ich iin n, und ihr hal ekleidet. Ich hz jefangen gewessh mich nicht besuch ihm auch antwu HeErr, wann y gosehen hungen der einen Gast, un rank, oder gesn en dir nicht geih bird er ihnen an sagen: Wahrlich was ihr nicht g miunter diesen y habt ihr mir aut Und ste werden ngehen, aber Has ewige Leben.

Sonntage na Thess. v, 1521. eiten aber u lieben Bruͤden zu schreiben. Da t gewiß, daß rn kommen wilh der Nacht. Dah en sagen: Es keine Gefahr, erderben schneli

hwie der Schynz Weib, und welhn Ihr aber, lichs nicht in der ch der Tag alt greiffe, Iht seh des Licht⸗ 40

han habt einen un/ Kinder des Tages,

einen geringsten von der Nacht, noch von der Fin⸗entschliesen.

trunken. Wir aber, die wir des

waren thoͤricht, und fuͤnf waren

Episteln und

Evangelia. 7⁷

wir sind nicht sternib. So lasset uns nun nicht schlasen wie die andern, sondern lasset uns wachen, und nüͤchtern seyn. Denn die da schlafen, die schlafen des Nachts, und die da trunken sind, die sind des Nachts

Tages sind, sollen nuͤchtern seyn, angethau mit dem Krebs des Glaubens und der Liebe, und mit dem Helm der Hoffnung zur Seligkeit. Denn GOTe hat uns nicht gesetzt zum Zorn, son⸗ dern die Seligkeit zu besitzen, durch unsern HErrn JESu Christ: Der fuͤr uns gestorben ist auf daß wir wachen oder schla⸗ fen, zugleich mit ihm leben solleu. arum ermahnet euch unter⸗ einander, und bauet einer den andern, wie ihr denn thut. Evangel. am 2y. Sonnt. nach Trinit. Matth. ag, 1⸗-13. enn wird das Himmelreich x gleich seyn zehen Jungfrau⸗ en, die ihre kampen nahmen, und giengen aus dem Braͤutigam ent⸗ gegen. Aber fünf unter ihnen

klug. Die Choͤrichten nah⸗ men ihre Lampen, aber sle nah⸗ men nicht Oele arit sich. Die Klugen aber nahmen Oel in ihre Gefaͤsse, samt ihren Lampen. Da nun der Braͤutigam verzog

wurden sie alle schlaͤfrig, unb Zur Mitternacht aber ward ein Geschrey: Siehe, der Braͤutigam kommt, gehet

aus, ihm entgegen. Da stunden

die Jungfrauen alle auf, und schmückten ihre Lampen. Die Thoͤrichten aber sprachen zu den Klugen: Gebet Uns von eurem Oele, denn unsere Lampen verloͤ⸗ schen. Da antworteten die Klu⸗ gen, und sprachen: Nicht also, auf daß nicht uns und euch ger breche, gehet aber hin zu ben Kraͤ⸗ meru, und kauffet fuͤr euch seihst. Und da sie hingiengen zu kauffen, kam der Brautigam, und welche bereit waren, giengen mit ihm hinein zur Hochzeit und die Thuͤr ward verschlossen. Zuletzt kamen auch die andern Jungfrauen und sprachen: HErr, HErr, thue uns guf. Er antwortete aber, und sprach: Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euer nicht. Dar⸗ um wachet, denn ihr wifset we⸗ der Tag noch Stunde, in welchet

des Menschen Sohn kommen wird.

Das andere Evangelitm von der Verklaͤrung Christi, so auch auf diesen Sonntag kan ge⸗ braucht werden, stehet droben am 6. Sonntage nach Heil. brey Koͤnig.

Ehpisteln und Evangelia Auf die fuͤrnehmsten Feyer⸗Tage

durchs ganze Jahr.

Epistel am St. Andreas /Tage. . Rom. 10. v. 8 I8. ieben Bruͤder/ dis ist das Wort dom Glauben, daß wir predi⸗ en. Denn so du mit deinem Runde bekennest JEsum, daß

2 der HErr sen, und glaubest in

deinem Herzen, daß ihn Goce von den Todten auferwecket hat, so wirst du selig. Denn so man von Herzen glaubet, so wird man gerecht, und so nlan mit dem Munde bekennet, so wird man selis. Deun die Schrift sprichtt D2 ö Wer