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Prentzlauisches Heb-Opfer, Oder: Erbauliches Gesang-Buch : In welchem bey nahe an Tausend der besten alten und neuen Lieder, mit Sprüchen Heiliger Schrift über jeglichem Liede, wie auch mit den bekandtesten Melodeyen, enthalten, nebst einem geistreichen Gebet-Büchlein
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sehelehrter/ e mohmhste Geh was Outes, auf daß er habe zu

Episteln und Evangeliaa.

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und schaffe mit den Haͤnden ei⸗

geben dem Duͤrftigen. Evangelium am 19. Sonntage nach Crin. Matth 9. v. 128. ODe trat JEsus in das Schiff, und suhr wieder heruber, und kam in seine Stadt. Und sirhe, da brachten sie zu ihm ei⸗ nen Gichtbruͤchigen; der lag auf einem Bette. Da nun JEsus ihren Glauben sahe, sprach er zu dem Gichtbruͤchigen: Sey ge⸗ trost, mein Sohn, deine Suͤnden sind dir vergeben. Und siehe! et⸗ liche unter den Schriftgelehrten sprachen bei sich selbst: Dieser laͤttert GOtt. Da aber JEsus ihre Gedanken sahe, sprach er: Warum denket ihr so arges in euren Herzen? Welches ist leich⸗ ter zu sagen? Dir sind deine Suͤnden vergeben; oder zu sa⸗

Auf daß ihr aber wisset, daß des

un sein Sohnil unte ihm ein und durfie dem Cage ag

onntage nach . v. 22228. leget nun von

dem vorigen en Menschon Irrthum sich! ert euch abel

muůthes, und ö

Menschen an, chaffen ist, i echtigkeit und leget die Lu⸗ die Wahrheit sem Nächsten, ter einander et und sündi⸗ Sonne nicht ketgehen. Get m dem Laͤste⸗ hat, der 4

und

Erden die Sünde zu vergeben, sprach er zu dem Gichtbruͤchigen Stehe auf, hebe dein Bette auf, und gehe heim! und er stund auf, ing heim. Da das Volk das sahe, verwunderte es sich, und preisete Gott, der solche ö 5.t. den Menschen gegeben hat.. Epistel am 20. Sonntage nach Trinitatis, Ephes. J. v. 15121. ieben Bruͤder! Sehet zu,daß iyr vorsichtiglich wandelt, nicht als die Unweisen, sondern als die Weisen. Und schicket euch in die Zeit; denn es ist boͤse Zeit. Dar⸗ Um werdet nicht unverstaͤndig,

sondern verstaͤndig, was da sey

des HErrn Wille. Und saufet euch nicht voll Weins, daraus ein unordentlich Wesen folget.

Sondern werdet voll Geistes.

Und redet untereinander von Pfalmen und Lobgesaͤngen, und

le nicht mehr, sondern arbeite geistlichen Liedern singet und

gen: Stehe auf und wandele.

spielet dem HErrn in eurem Herzen, und saget Dank allezeit suͤr alles, GOtt und dem Vater, in dem Namen unsers HErrn JEsu Christi; und seyd unterein⸗ ander unterthan in der Furcht SOttes. 7 Evangelium am 20. Sonntage nach Crin. Matth 28. v. 1 14. Ind JEsus aniwortete, und redete abermal durch Gleich⸗ nisse zu ihnen, und sprach: Das Hrnmelreich ist gleich einem Kor nige, der seinem Sohn Hochzest machte. Und sandte seine Knech: aus, daß sie den Gaͤsten zur Hoch⸗ zeit rufeten; und sie wollten nicht kommen. Abermal sfandte er andere Knechte aus, und sprach: Saget den Gaͤsten: Sieye, meine Mahlzeit habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh ist geschlachtet, und alles bereitet; kommet zur Hochzeit. Aber sie vergchteten das, und gingen hin,

Menschen Sohn Macht habe auf einer auf seinen Acker, der andert

zu seiner Handthierung. Etliche äaͤber griffen seine Knechte, hoͤh⸗ neten und toͤdteten sie. Da das der Koͤnig hoͤrete, ward er zornig, und schickte sein Heer aus, und brachte diese Moͤrder um, und zuͤndete ihre Stadt an. Da prach er zu seinen Knechten: Dle Hochzeit ist zwat bereitet, aber die Gaͤste warens nicht werth. Dar⸗ um gehet hin auf die Strassen, und ladet zur Hochzeit, wen ihr findet. U. aus auf die Strassen, und brach⸗ ten zusammen, wen sie funden, Boͤse und Gute, und die Tische wurden alle voll. Da ging der Koͤnig hinein, die Gaͤste zu bese⸗ hen, und sahe allda einen Men⸗ schen, der hatte kein hochzeitlich Kleid an, und sprach zu ihm: Freund, wie bist du herein kom⸗

lich Kleid an? Er aber verstum⸗ mete

Und die Knechte gingen

men, und hast doch kein hochzeit⸗