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2. Bei Dir gilt nichts denn Gnad'und Gunst, Die Sünde zu vergeben;
Es ist doch unser Tun umsonst, Auch in dem besten Leben. Vor Dir niemand sich rühmen kann.
Des muß Dich fürchten jedermann Und Deiner Gnade leben.
3. Darum auf Gott will hoffen ich, Auf mein Verdienst nicht bauen; Auf Ihn mein Herz soll lassen sich Und Seiner Güte trauen,
1. Das Wort vom Kreuz, so schlicht und Ist Torheit allen Toren; ehr, Es ist ein Spott dem Spötterheer
Und allen, die verloren.
Uns ist es eine Gotteskraft,
Die uns das ew'ge Leben schafft.
Ruhm Dir, Herr Jesu, Amen!
Die mir zusagt Sein wertes Wort; Das ist mein Trost und treuer Hort, Des will ich allzeit harren. 4. Sind auch bei uns der Sünden viel, Bei Gott ist viel mehr Gnade; Sein' Hand zu helfen hat kein Ziel, Wie groß auch sei der Schade. Er ist allein der rechte Mann, Der völlig uns erlösen kann Von unsern Sünden allen.
Martin Luther.
2. Was töricht ist vor dieser Welt, Das hat der SErr erwählet.
Was schwach ist und was nicht gefällt, Das hat Er aufgezählet,
Daß Er auf Erden alle Pracht
Und allen Ruhm zuschanden macht. Ruhm Dir, Herr Jesu, Amen!
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