nach
der ge⸗
er von jet und Aezeit
sicht Herrn M.
Dem Vt Eahenden und GOtt lobenden
ser
Muͤnschet
D. Carl Andreas Redel,
Hoch⸗Fuͤrstl.
Saͤchß. Consistorial-Rath und General-Superintendens zu Altenburg, Viel Seegen, Heyl und Friede von Gott, unserm Vater, und dem HErrn JEsu Christo ꝛc.
S ist diß eine neue Auflage desjenigen Gesang⸗Buchs, dem zugleich wohlbe—
daͤchtig ein Auszug von de⸗ nen allgemeinen Kirchen⸗ und andern Gebethen beygefuͤ⸗ get ist, welches vor etlichen Jahren durch Fleiß und Auf⸗ Wolffgang Friedrichs von Roda, wohl⸗
perordneten Pastoris und Ad-
juncti zu Zschernitzsch ist ge⸗ fertiget, dermahln aber durch einen gewissen Diener des göttlichen Worts noch ein und anders, nebst dem Register der Autorum beygetragen wor⸗
den. Wie nun der Nutz und die
feine Einrichtung zum guten Gebrauch das Wercklein so belobt und beliebt machet, daß es an Abgang desselben nicht gefehlet hat; also wird es auch um so viel destoweniger meiner Vorschrifft beduͤrffen; doch dem Ansuchen eine Gnuͤge zu thun sage nur so viel: Es sind die geistlichen Lieder und schoͤnen Lob⸗Gesaͤnge der
Christlichen Kirche ein Reim⸗
Gebet, welches mit lieblichem
Thon, und also mit gantzer
K rafft des Mundes, fuͤrbracht
wird. Sie sind ein Hertz⸗We⸗ cker, dadurch andaͤchtige Saͤn⸗ ger und Saͤngerinnen dem HErrn mit Hertz und Munde spielen. Eph. 5. v. 19. Sie sind ein Mittel, wodurch die Her⸗ tzen im Glaub en gestaͤrcket, im Leben gebessert, vornehmlich auch im Leiden erfreuet und ge⸗ troͤstet werden. Wer wolte zweiffeln, daß der hochwichti⸗ ge Glaubens⸗Articul von dem unschuldigen und verdienstli⸗ chen Leiden und Sterben JE⸗ su CHristi durch das schoͤne Lied: Hertzliebster JEsu, was hast du verbrochen ꝛc. Deß glei⸗ chen von der Gerechtfertigung eines armen Suͤnders vor GO27 durch die geistreichen Lieder: Nun freut euch lieben Christen gemein ꝛc. Es ist das Heil uns kommen her ꝛe. Durch Adams Fall ist gantz verderbt ꝛc. nicht sollten zu Hertzen drin⸗ gen? und welcher andaͤchtiger Saͤnger empfindet nicht eine troͤstende Krafft aus denen be⸗ weglichen Creutz⸗und Trost⸗ Uedern, unter so suͤssen Vor⸗ schmack der zukuͤnfftigen Herr⸗ lichkeit, die an uns soll offen⸗ bahret werden, daß er mit der Kirche bekennen muß:
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