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Evangelisches Gesangbuch für Elsaß-Lothringen
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Gebete und Betrachtungen

dung davon auf mein eigenes herz? Lese ich gerne in der heiligen Schrift? Halte ich auch meine hausgenossen zum Besuche des Gottes⸗ dienstes an?

So du deinen Fuß von dem Sabbat kehrest, daß du nicht tuest, was dir gefällt an meinem heiligen Tage und den Sabbat eine Lust heißest und den Tag, der dem Herrn heilig ist, ehrest; so du ihn also ehrest, daß du nicht tust deine Wege, noch darin erfunden werde, was dir gefällt, oder leeres Geschwätz: alsdann wirst du Lust haben am Herrn, und ich will dich über die höhen auf Erden schweben lassen und ich will dich speisen mit dem Erbe deines Vaters Jakob; denn des Herrn Mund sagts.(es. 58, 15. 14.

Ich Emahnt euch, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, daß ihr eure Ceiber begebet zum Opfer, das da lebendig, heilig und Gott wohl⸗ gefällig sei, welches sei euer vernünftiger Gottesdienst. Und stellet euch nicht dieser Welt gleich, sondern verändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, aufdaß ihr prüfen möget, welches da sei der gute, wohlgefällige und vollkommene Gotteswille.(Röm. 12, I. 2.)

Wir ermahnen euch als Mithelfer, daß ihr nicht vergeblich die Gnade Gottes empfanget. Denn er spricht: Ich habe dich in der angenehmen Seit erhöret und habe dir am Cage des Heils geholfen. Sehet, jetzt ist die an⸗ genehme Seit, jetzt ist der Tag des Heils.(2. Kor. 6, 1. 2.)

Du ssollst lieben deinen Nächsten als dich selbst. (Matth. 22, 39.)

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.

habe ich mich gegen meine Eltern und deren Stellvertreter bisher betragen, wie ich als Christ es sollte? Habe ich sie aus Gottesfurcht mit Wort und Tat geehrt und täglich für sie gebetet? Habe ich die Eltern in Krankheit und Ulter gepflegt? habe ich den Lehrern ge— horcht? Bin ich gegen die Obrigkeit ehrerbietig und gehorsam ge— wesen? Bin ich meinen Untergebenen nicht zu hart begegnet?

Ihr Uinder, seid gehorsam euren Eltern in dem Berrn; denn das ist billig. Ehre Vater und Mutter, das ist das erste Gebot, das Verheißung hat; aufdaß dirs wohl gehe und du lange lebest auf Erden.(Eph. 6, 1—5.)

Gehorchet euren Lehrern und folget ihnen; denn sie wachen über eure Seelen, als die da Rechenschaft dafür geben sollen, aufdaß sie das mit§reu⸗ den tun und nicht mit Seufzen, denn das ist euch nicht gut.(Hebr. 15, 17.)

Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit ohne von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott verordnet. Wer sich nun wider die Obrigkeit setzet, der widerstrebet Gottes Ordnung; die aber widerstreben, die werden über sich ein Urteil empfangen. Darum ists not, untertan zu sein, nicht allein um der Strafe willen, sondern auch um des Gewissens willen.(Röm. 15, I. 2. 5.)

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