Druckschrift 
Evangelisches Gesangbuch für Elsaß-Lothringen
Entstehung
Einzelbild herunterladen

397·398

Eigene Weise.

Das christliche Ceben

Heinrich Karl Breidenstein, 1825

4*

397

1 wenn ich ihn nur ha-be, wenn er mein nur

=2.— ů —— 5 ů 14..—— DII

ist, wenn mein herz bis

hin zum Gra ⸗ be

——

—

4 2 W— ů— ————————

sei⸗ ne Treu⸗e

2

nie ver-gißt, weiß ich nichts von

——— —.—

2.,...:...,..,....,,..

2 wenn ich ihn nur habe,

laß ich alles gern,

folg an meinem Wanderstabe

treu gesinnt nur meinem herrn;

lasse still die andern

breite, lichte, volle Straßen wan⸗ dern.

3 Wenn ich ihn nur habe,

schlaf ich fröhlich ein,

ewig wird zu süßer Labe

mir doch seine Liebe sein,

die mit sanftem Swingen

alles wird erreichen und durch— dringen.

4 wenn ich ihn nur habe,

hab ich auch die Welt,

und des Himmels reiche Gabe

meinen Blick nach oben hält.

Hingesenkt im Schauen,

kann mir vor dem Irdischen nicht grauen.

5 wo ich ihn nur habe,

ist mein Vaterland;

und es fällt mir jede Gabe

wie ein Erbteil in die Hand.

Längst vermißte Brüder

find ich nun in seinen Jüngern wieder.

Friedrich von Hardenberg(Novalis), 1772—1801

Weise: Christus der ist mein LCeben.

Spätere Form der Weise im Anhang Nr. 1.

Melchior Vulpius, 1609 1

398 60⁰

. I r

2

wir ha-⸗ben ei-nen hir=ten, und

—4⁵⁴