4 10O du selge Gnadensonn, füll das Herz mit Freud und Wonn
allen, die dich rufen an.
5 II Ohn dein'n Beistand, hilf und Gunst
ist all unser Tun und Kunst
vor Gott ganz und gar um⸗
sonst.
Pfingsten 379
6 AN Lenk uns nach dem Willen dein,
wärm die kalten Herzen
fein,
bring zurecht, die irrig
sein.
7 Daß wir leben heiliglich, alle sterben seliglich, bei dir bleiben ewiglich.
Nach einem lateinischen Ciede des Königs Robert von Frankreich, 971— 1051, von Martin Moller, 1547— 1606
Wweise: Ich dank dir schon.
159⁵5
379
1 Uomm, heil⸗ger
Geist, er-füll mein herz, ent⸗
DDD
zünd in mir 214— Lie ⸗be,
dein Sü⸗ hig ⸗keit ver⸗
——
treib den Schmerz, er⸗
2 dch edler Balsam, Gottes Geist, salb meine Seel von innen; da du wohl ihre Wunden weißt, so hilf mir Ruh gewinnen.
3 In dir allein ist Fried und
in dir ruht das Gemüte; 588
so schaff in mir auch Fried und
W durch deine Gottesgüte. W.
Aach reiner Herzen lichter Schein, glänz in der finstern Klause;
leucht der
See le Crie-be.
ach edler Trost, gieß dich darein, die Seel mach dir zum Hause.
5 Mit deinen Gaben, edler Geist, sei mir noch heut zu Gaste; daß dich mein Leben lobt und preist, bei mir nun ruh und raste. 6 lich, komm, mein heil, mein“ Seligkeit, durch deinen heilgen Namen und von mir nimmermehr dich scheid hier und dort immer. Umen. Heinrich von Laufenburg, 15. Jahrhundert 41⁷7


