Lod, T und Gott! fel. I3-1809
eo Haßler, 1601 ——
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Vorbereitung auf den Cod
6 So will ich zwar nun treiben mein Leben durch die Welt, doch denk ich nicht zu bleiben in diesem fremden Selt.
Ich wandre meine Straßen, die zu der Heimat führt,
da mich ohn alle Maßen
mein Vater trösten wird.
7 Mein' Heimat ist dort droben, da aller Engel Schar
den großen Herrscher loben,
der alles ganz und gar
in seinen händen träget
und für und für erhält,
auch alles hebt und leget, nachdems ihm wohlgefällt.
8 Su dem steht mein Verlangen, da wollt ich gerne hin;
die Welt bin ich durchgangen, daß ichs fast müde bin.
Je länger ich hier walle,
je wen'ger find ich Freud,
die meinem Geist gefalle;
das meist ist Herzeleid.
9 Die Herberg ist zu böse,
der Trübsal ist zu viel.
Ach komm, mein Gott, und löse mein Herz, wenn dein Herz will.
Eigene Weise.
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RKomm, mach ein selig Ende
an meiner Wanderschaft,
und was mich kränkt, das wende durch deinen Urm und Kraft!
10 wo ich bisher gesessen,
ist nicht mein rechtes Haus. Wenn mein Siel ausgemessen, so tret ich dann hinaus,
und was ich hier gebrauchet, das leg ich alles ab,
und wenn ich ausgehauchet, so scharrt man mich ins Grab.
11 Du aber, meine Freude,
du meines Lebens Licht,
du zeuchst mich, wenn ich scheide, hin vor dein Angesicht,
ins haus der ewgen Wonne,
da ich stets freudenvoll
gleich als die helle Sonne
nebst andern leuchten soll.
12 Da will ich immer wohnen, und nicht nur als ein Gast,
bei denen, die mit Kronen
du ausgeschmücket hast.
Da will ich herrlich singen
von deinem großen Tun
und frei von schnöden Dingen
in meinem Erbteil ruhn. Paul Gerhardt, 1607— 1676
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