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Evangelisches Gesangbuch für Elsaß-Lothringen
Entstehung
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329 Streben nach der Vollendung des Heiles

8 hier will ich nun ewig wohnen, Ciebste Kinder und Verwandte, liebstes Herz, zu guter Nacht! treue Freunde und Bekannte, Eure Treu wird Gott belohnen, lebet wohl zu guter Nacht!

die ihr habt an mir vollbracht. Gott sei Lob, es ist vollbracht. Strophe 1—7 vielleicht von Johann Georg Ulbinus, 1624— 1679; Strophe 8 späterer Susatz.

Eigene Weise. Reinhold Succo, 1897

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Huf, laßt uns— lich sin gen ein gar herr⸗— 908 es klin⸗gen ins

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Lied von Tod und Grab letz⸗te Bett hin- ab. —————5

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Hün⸗ gel, kein Ce-ben deckt er zu; der Geist schwingt

6

i0 2 02 Fl ⸗gel und fliegt der hei—-mat zu.

10 Des Fried-hofs sil⸗

2 Er sagt der grünen Erde Nun kann er ganz verstehen,

die letzte gute Nacht; was Gott, was Christus ist. denn Krbeit, Not, Gefährde, Wie wohl ist ihm geschehen,

sie sind mit Gott vollbracht, daß er gestorben ist!

die Freuden und die Mühen

der armen Sterblichkeit. 4 Drum wolln wir fröhlich singen Nun sieht er Kränze blühen ein Cied von CLod und Grab,

im Lenz der Ewigkeit. ein Himmelslied soll klingen

ins Erdenbett hinab. 3 nun sieht er hell im Lichte, Die Seele hat gewonnen

was hier so dunkel war, das ewge Morgenrot des Herzens Traumgesichte, und schaut aus heitern Wonnen des Cebens Rätsel klar. hinab auf Grab und Tod.

Ernst Moritz Arndt, 1769— 1860 36⁴