mir reichst, de weichst, am sein
ch ein. hart,
erhand,
ungsstand
recht treu genfrei
des Lichts nichts.
ler II.-I518 ich Jaab, 1550
uns der
2 wohl ist sein Kreuz oft drückend,
doch wie so süß erquickend ist seines Friedens Wehn!
Wir dürfen nicht verzagen, in allen unsern Plagen
will er ja treulich bei uns stehn.
3 Er kann uns nicht ersparen, was selber er erfahren
auf seiner Pilgerbahn;
ihn hat die Welt verhöhnet, mit Dornen ihn gekrönet, geführt den Todesberg hinan.
4 Und wie er war auf Erden, so sind auch seine Herden, die er mit Blut erkauft; sie sind auf seine Ceiden
zu gleichem Kampf und Streiten,
sie sind in seinen Tod getauft.
Eigene Weise.
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Ergebung im Leiden 316
5 Doch durch sein Blutvergießen wollt er uns ganz erschließen sein ewges Freudenreich.
Er hat, da er gestorben,
den Frieden uns erworben,
dem nichts auf dieser Erde gleich.
6 So gehn auch wir durch Kriege, durch Kreuz und Not zum Siege, durch Tod zum Leben ein,
und auf den rauhsten Wegen erblüht uns ewger Segen;
das Herbste muß uns nützlich sein.
7 Und daß wir nicht ermüden,
so schmecken wir den Frieden
des herrn in allem Leid.
Wir sind beglückt und fröhlich und schon in Hoffnung selig. Durch Leiden gehts zur Herrlichkeit.
Friedrich Weyermüller, 1810—1877
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2—————
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1 Solt es— bis-wei⸗len schei⸗nen, als wenn
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Gott ver-ließ— Sei
6——.—
Gott hilft
glaub ich dies:
2 hilfe, die er aufgeschoben, hat er drum nicht aufgehoben; hilft er nicht zu jeder Frist, hilft er doch, wenns nötig ist.
—— und
end-lich doch ge-wiß.
3 Gleich wie väter nicht bald geben, wonach ihre Kinder streben,
so hat Gott auch Maß und Siel; er gibt, wie und wem er will.
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