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Gottesdienstliche Seiten
ö 6 Das schreib dir in dein Herze, du hochbetrübtes Heer, bei denen Gram und Schmerze sich häuft je mehr und mehr. Seid unverzagt, ihr habet die Hilfe vor der Tür; der eure Herzen labet und tröstet, steht allhier.
7 Ihr dürft euch nicht bemühen und sorgen Tag und Nacht, wie ihr ihn wollet ziehen mit eures Urmes Macht. Er kommt, er kommt mit Willen, ist voller Cieb und Lust, all Angst und Not zu stillen, die ihm an euch bewußt.
8 auch dürft ihr nicht erschrecken vor eurer Sünden Schuld; nein, Jesus will sie decken ö mit seiner Cieb und Huld.
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Er kommt, er kommt den Sündern zu Trost und wahrem heil; schafft, daß bei Gottes Kindern verbleib ihr Erb und Teil.
9 was fragt ihr nach dem Schreien der Feind und ihrer Tück?
Der herr wird sie zerstreuen
in einem Kugenblick.
Er kommt, er kommt, ein Rönig, dem wahrlich alle Feind
auf Erden viel zu wenig
zum Widerstande seind.
10 Er kommt zum Weltgerichte, zum Fluch dem, der ihm flucht, mit Gnad und süßem Lichte dem, der ihn liebt und sucht.
Ach komm, ach komm, o Sonne, und hol uns allzumal
zum ewgen Licht und Wonne
in deinen Freudensaal! Paul Gerhardt, 1607— 1676
2 Weihnachten
Weise: Nun Hosianna Davids Sohn.
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4 ö al⸗te Mor⸗-gen nicht, der täg-lich wie⸗der-Reh⸗ ret. Es
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ist ein Leuchten aus der Sern, es ist ein Schim-mer,


